Medienmitteilung

Entwicklungsperspektiven für den Dreispitz Basel-Münchenstein


Im Dezember 2014 haben die Planungspartner beschlossen, aus Gründen der ungenügenden Wirtschaftlichkeit für die CMS sowie aus juristischen und politischen Überlegungen die Nutzungsplanung zu beenden. Zwischenzeitlich hat die CMS mit ihren Bauberechtigten auf dem Dreispitz intensive Gespräche geführt und vor dem Hintergrund des rasant fortschreitenden Strukturwandels neue Ansätze für die Transformation des Dreispitz entwickelt.

Die einzige Konstante im Dreispitz ist der Wandel. Was sich in den vergangenen Jahren schon abzeichnete, wird immer deutlicher: Der Dreispitz verändert seinen Charakter markant. Industriebetriebe wie ARFA und Debrunner Acifer verlassen den Dreispitz. Logistikfirmen verlagern ihre Tätigkeit an die Autobahnanschlüsse ausserhalb der Stadt. Entstanden sind Brachen, und die Nachfrage für die Feinverteilung durch die Eisenbahn ist eingebrochen.

Der Strukturwandel auf dem Dreispitz kann im Kontext der Stadtentwicklung aber auch eine grosse Chance sein, weil sowohl die Brachen als auch die Gleisfelder künftig neuen Nutzungen zugeführt werden können. Ziel der CMS ist eine zeitlich und räumlich etappierte Transformation des Dreispitz durch Kooperation. Eine Kooperation zwischen den Bauberechtigten vor Ort, der öffentlichen Hand und der Grundeigentümerin CMS selbst. Nur wenn die Transformation für alle gewinnbringend ist, kann sie auch gelingen.

Ziel der CMS ist es, den Dreispitz mit den angrenzenden Quartieren zu vernetzen und zwei neue, lebendige Quartiere entstehen zu lassen: Gundeli-Ost in Basel (im Dreieck Münchensteinerstrasse, Leimgrubenweg, Reinacherstrasse) und Ruchfeld (vom Freilager zum Schaulager) in Münchenstein.

Für das Gewerbe bleiben im Wirtschaftspark Dreispitz weiterhin riesige Flächen reserviert. Der Wirtschaftspark reicht vom Leimgrubenweg bis zur Südspitze in Münchenstein. Durch die frei gewordenen Ex-ARFA- und Ex-Debrunner-Acifer-Areale stehen neue Flächen für gewerbliche Nutzungen zur Verfügung. Die Südspitze soll als Entwicklungsgebiet mit Mischnutzung ohne Wohnen weiterhin dem Gewerbe dienen. Die Zahl der Arbeitsplätze soll sich damit langfristig markant erhöhen. Durch das Clustern von Gebieten mit Wohnen und Gebieten ohne Wohnen können Nutzungskonflikte vermieden werden.

Durch die Umnutzung der Bahngeleise wird die CMS bald und mit einfachsten Mitteln eine neue, attraktive Transversale für den Langsamverkehr, also für Velos und Fussgänger, schaffen. Die geplanten neuen Wohnquartiere sind bereits heute optimal an den ÖV angebunden. Der motorisierte Verkehr soll trotz Verdichtung nicht proportional wachsen, und durch eine Innenerschliessung in der Frankfurt-Strasse sollen die angrenzenden Kantonsstrassen vom Zulieferverkehr entlastet werden.

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