Förderschwerpunkte Soziales

Die CMS fördert gemäss Strategie 2021–2024 im Bereich Soziales fachlich und finanziell in vier Förderschwerpunkten.


Prävention und Bekämpfung von Armut

Dieser Förderschwerpunkt unterstützt Vorhaben zur Sicherung der Grund
bedürfnisse von Armutsbetroffenen und sozial isolierten Menschen. Nicht alle Armutsbetroffenen haben Zugang zu den bestehenden Unterstützungsangeboten. Neben der materiellen Existenzsicherung benötigen sie kostenlose und günstige Angebote für Verpflegung, Hygiene, Aufenthalt und Wohnen. Zudem brauchen sie individuelle Begleitung bei der Bewältigung des Alltags und im Umgang mit den Behörden. Armutsbetroffene und sozial isolierte Menschen sind teilweise gesundheitlich beeinträchtigt und werden von der Gesundheitsversorgung und Prävention kaum erreicht. Häufig kämpfen sie mit prekären, gesundheitsschädigenden Wohnsituationen.
Die CMS engagiert sich deshalb bei der Prävention und Bekämpfung von
Armut in folgenden drei Handlungsfeldern: Existenzsicherung, Gesundheit und Wohnen.
 

Kinderfreundliche Lebensräume

Dieser Förderschwerpunkt zielt darauf ab, die Chancengleichheit von
Kindern und Jugendlichen zu verbessern.
Nicht alle Kinder werden in ihrer psychosozialen und körperlichen
Entwicklung gefördert und haben Bezugspersonen, die sie unterstützen.
Zahlreiche Kinder erfahren überdies Gewalt in der Familie. Sie können
dadurch in ihrer psychischen und sozialen Entwicklung beeinträchtigt
werden. Das gilt auch für Kinder, die einen erkrankten Elternteil oder
pflegebedürftige Angehörige unterstützen.
Weiter können nicht alle Kinder und Jugendlichen die ausserschulischen
Freizeitangebote nutzen. Dabei variieren die sozialen Bedingungen
je nach Wohnumfeld beträchtlich. Auch sollten Kinder in juristischen und
zivilrechtlichen Fragen informiert, angehört und bei Entscheidungen,
welche sie unmittelbar betreffen, einbezogen werden.
Die CMS engagiert sich deshalb im Bereich Kinderfreundliche Lebens
räume in den drei Handlungsfeldern Aufwachsen, Prävention und Schutz vor Gewalt sowie Partizipation.
 

Sozialer Zusammenhalt

Soziodemografische Entwicklungen, ein erhöhter Nutzungsdruck im öffentlichen Raum und Arealentwicklungen stellen in manchen Quartieren
eine grosse Herausforderung dar. Einzelne Bevölkerungsgruppen
verfügen über geringe soziale Kontakte und finden keinen Zugang zu
Unterstützungsangeboten. Gleichzeitig verändern sich die Familienstrukturen, die Individualisierung nimmt zu, und mit der längeren Versorgung von älteren Menschen und Hochbetagten im eigenen Zuhause steigt die Gefahr der Vereinsamung.
Die CMS fördert deshalb im Bereich Sozialer Zusammenhalt gezielt
in den Handlungsfeldern Quartierarbeit, Generationenbeziehungen und
Altersarbeit.
 

Soziale Dringlichkeit

In den Handlungsfeldern Quartierentwicklung, Befähigung und
Gesellschaftliche Integration braucht es aufgrund von sozialen Dringlichkeiten rasche und unbürokratische Unterstützung.
Dazu gehören die Vernetzung und Koordination der verschiedenen Organisationen im Quartier und die individuelle Beratung und Begleitung von armutsbetroffenen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund.

Ihre Ansprechpartnerin

Fleur Jaccard
Leiterin Abteilung Soziales

Christoph Merian Stiftung
St. Alban-Vorstadt 12
CH-4052 Basel

f.notexisting@nodomain.comjaccard@cms-basel.notexisting@nodomain.comch

Tel. +41 61 226 33 29