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Engagements

Ihre Ansprechpartnerin

Nathalie Unternährer
Leiterin Abteilung Kultur

Christoph Merian Stiftung
St. Alban-Vorstadt 12
CH-4002 Basel

n.notexisting@nodomain.comunternaehrer@cms-basel.notexisting@nodomain.comch

Tel. +41 61 226 33 85

2019

Archiv Oral History

Seit 2012 führt der Verein für Industrie- und Migrationsgeschichte der Region Basel in loser Form Erzählcafés zum Thema Chemie und Basel durch und hat vereinzelte ehemalige Arbeiter der Basler Chemie zu ihrem Leben und ihrer Arbeit befragt. Im 2019-2020 sollen weitere Erzählcafés in verschiedenen Altersheimen entstehen und Einzelinterviews geführt werden. Das Projekt möchte Quellenmaterial über die Lebenswelt von Arbeiterinnen und Arbeiter der Basler Chemie sammeln und der Forschung aber auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.
CHF 30'000 insgesamt für 2019-2020

Buchkinder – Schreib- und Buchwerkstatt

Der Verein Buchkinder Basel betreibt eine Schreib- und Buchwerkstatt für Kinder. In der Buchwerkstatt kommen einmal die Woche Gruppen von 6-8 Kindern zusammen, um individuell an Geschichten zu arbeiten. Sie entwickeln in angeleiteten Workshops eigene Geschichten, schreiben die Texte, malen Bilder für die Illustration und wirken in der Produktion der gebundenen Bücher mit. Die Lese- und Schreibförderung entwickelt die Bildungs- und Kommunikationsfähigkeit der Kinder. Über Geschichten lernt das Kind eine Welt jenseits seiner eigenen sozialen Welt kennen. Es fördert sein Verständnis für die Diversität der Welt und fördert somit die Fähigkeit zur Empathie.
CHF 30'000

Baseldytschi Bihni – Sanierung Theaterbeleuchtung und Brandmeldeanlage

Der Theater-Verein Baseldytschi Bihni hat das Ziel, mit Amateurschauspielern unter professioneller Anleitung Theater zu spielen und sorgenfreie Unterhaltung auf baslerische Mundart zu betreiben. Der Verein finanziert sich ausschliesslich mit Mitgliederbeiträgen, Kollekten und teilweise von kleineren Spenden. Die Baseldytschi Bihni hat seit 1996 die Kellerräumlichkeiten des Lohnhofes in Miete übernehmen können und den Ausbau zum Theater in Eigenregie vorgenommen. Nach 23 Jahren stehen nun diverse Erneuerungen und Sanierungen an, um das Theater auf den neuesten Stand der Technik zu setzen und die altersbedingten störanfälligen Installationen zu eliminieren.
CHF 40'000

Schatz unter der Kuppel

Ende 2019 jähren sich die Entdeckung der Umstülpung des Würfels durch den Erfinder Paul Schatz und die Fertigstellung der Markthalle zum 90. Mal. Aus Anlass dieser beiden Jahrestage wird am 9. November ein Jubiläumsfest mit Kabinettschau im Kuppelraum der Markthalle Basel stattfinden. Anschliessend zeigt die in Basel domizilierte Stiftung Paul Schatz in ihren Räumen eine öffentliche Ausstellung, die sich drei Themen widmet: dem Schaffen von Paul Schatz, der Architektur der Markthalle und Basel im bewegten Jahr 1929.
CHF 15'000 insgesamt für 2019-2020

Stadtkino – Erweiterung der Lüftung im Kinosaal

Das Stadtkino Basel erfreut sich mit jährlich rund 300 Filmen in insgesamt 750 Vorstellungen hoher Besucherzahlen. Damit das Raumklima im Kinosaal bei hohen Aussentemperaturen und bei aufeinanderfolgenden, gut besuchten Vorstellungen deutlich verbessert werden kann, braucht es eine Möglichkeit, die eingehende Luft abzukühlen und zu entfeuchten. Ausserdem ist eine höhere Luftumsetzung im Raum notwendig und eine Steuerung, die sich fein einstellen und bei Bedarf manuell bedienen lässt. Dafür soll die bestehende Lüftungsanlage erweitert und modernisiert werden, um den neuen Ansprüchen an das Raumklima gerecht zu werden.
CHF 50'000

IAF Basel – Festival für zeitgenössische Kunst

Das vom Verein CAP Association organisierte IAF Basel ist eine Plattform für zeitgenössische Kunst, die sich mit dem afrikanischen Kontinent und dessen Diaspora auseinandersetzt. Fünf Fotografie-Ausstellungen im öffentlichen Raum bilden den Kern des Festivals. Ein reiches Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Podiumsdiskussionen, Netzwerkveranstaltungen für Kunstschaffende und Workshops für Schulklassen ergänzen die Ausstellungen.
CHF 30'000

Culturescapes Polen

Culturescapes ist ein multidisziplinäres Kulturfestival, das sich der Förderung des interkulturellen Dialogs, der Zusammenarbeit und der Vernetzung zwischen verschiedenen Kulturen verschrieben hat. Das von der Stiftung Culturescapes organisierte Festival widmet sich dieses Jahr vom 5. Oktober bis 6. Dezember der Kulturlandschaft Polens, mit 200 Veranstaltungen wie Lesungen, Theaterabenden, Konzerten, Filmvorführungen, Ausstellungen, Vorträgen. Gezeigt werden zeitgenössische und traditionelle Produktionen aller künstlerischen Sparten entlang von drei thematischen Leitlinien: Religion, Protest, Erinnerung.
CHF 30'000

Freie Musikschule – Schulentwicklung

Die Freie Musikschule Basel (FMS) ist seit ihrer Gründung 1978 im Gellertgut beheimatet. Sie ist eine Alternative zu den staatlichen Musikschulen und hat im Umfeld der zahlreichen privaten Musikschulen ein eigenes Profil. Sie versteht sich als soziale Musikschule und möchte jedem und jeder Interessierten den Musikunterricht zugänglich machen. Die Schule hat durch die selbstgewählte Positionierung und Preisstruktur schon seit längerem ein strukturelles Defizit. Ausserordentliche Projekte und die Wartung und Anschaffung von Instrumenten konnten in der Vergangenheit nur dank punktuellen Zuwendungen finanziert werden. Die Freie Musikschule wird einen tiefergreifenden Entwicklungsprozess durchführen und sich neu aufstellen.
CHF 120'000 insgesamt für 2019-2021

Projektreihe rund um das Wettsteinhäuschen

Am Claragraben 38 stehen das Wettsteinhäuschen und das ehemalige Atelier des Basler Bildhauers Alexander Zschokke (1894-1981). Der Verein Wett möchte die wie Zeitkapseln erhaltenen Räume durch eine behutsame Öffnung mit künstlerischen Interventionen und Aktivitäten wiederbeleben und zugleich das kulturelle Erbe Zschokkes würdigen und in die Zukunft führen.
CHF 30'000

Im Zwischen

Im Sommer 2019 werden Volk & Glory das zum Abbruch freigegebene Gebäude der Firma Burkhardt-Jundt auf dem Dreispitz (Mailand-Strasse 28) als Zwischennutzung während eines Monats musik-theatralisch-künstlerisch für das Publikum bespielen. Thema der Bespielung ist der Begriff "Zwischennutzung" im weitesten Sinne, der in alle erdenklichen Richtungen gedehnt wird und letzten Endes spielerisch zu den vielen Zwischennutzungen, die unser Alltag und unser befristetes menschliche Dasein in sich bergen, führen soll.
CHF 30'000

KdS-online. Die Kunstdenkmäler der Schweiz

Die Reihe "Die Kunstdenkmäler der Schweiz" (KdS) zeigt die geschichtliche Entwicklung der Baudenkmäler in der Schweiz von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert. Das Ziel der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK) besteht darin, den Fortbestand des kulturellen Erbes unseres Landes zu sichern. Auf dem Weg dahin ist die Digitalisierung von Wissen unabdingbar. Das Projekt KdS-online ist weit mehr als eine blosse Digitalisierung der KdS-Reihe im Umfang von ca. 65'000 Druckseiten im Rahmen des Open Access. KdS-online strebt eine möglichst leichte, schnelle Verbreitung der Informationen an. Sie sollen einem breiten Publikum und auch der mit der Digitalisierung vertrauten Generation der Jüngeren zur Verfügung stehen.
CHF 40'000

Artyou - Urban Art Parcours

Von Juni bis Oktober 2019 werden von nationalen und internationalen Urban-Art-Künstlern (Graffiti Art/Street Art) und Kunstabgängern unter anderem auf dem Dreispitz-Areal grosse Fassaden bemalt oder mit Installationen versehen. Artyou – Urban Art Parcours ist ein Pionierprojekt und wird für die Schweiz das erste Festival dieser Art und Grösse sein. Im Projektraum Artstübli am Steinentorberg laufen die Fäden der Schweizer Urban-Art-Szene zusammen.
CHF 30'000

Stadt Musik – Surrogate Cities

Der Freilager-Platz ist als öffentlicher Raum die zentrale Plattform für grosse Ereignisse im neuen Freilager-Quartier, bislang wurde er aber vor allem für Projekte der Hochschule und benachbarter Institutionen genutzt. Mit dem Projekt Stadt Musik – Surrogate Cities soll er im Juni 2019 erstmals für ein Grossereignis eines städtischen Kulturakteurs genutzt werden. Die Basel Sinfonietta hat sich auf die Aufführung Neuer Musik spezialisiert und widmet sich intensiv der Vermittlung und der Verbesserung der Zugänglichkeit Neuer Musik, aus diesem Grund verlässt die Sinfonietta oft den klassischen Konzertsaal für andere spannende Aufführungsorte, wie der Freilager-Platz.
CHF 25'000

Helen Balmer – Publikation

Die Bernerin Helen Balmer erlernte das Handwerk der Bildhauerei. Zusammen mit ihrem Ehemann, Lorenz Balmer, ebenfalls Bildhauer, bezog sie nach der Heirat 1954 dessen Elternhaus an der Alemannengasse 44, das Haus "Zur Burg" in Basel. Die 50-jährige Zusammenarbeit des Bildhauerpaars kann als Pionierleistung des Phänomens von Künstlerduos betrachtet werden. Helen Balmer war der kreative Kopf des Künstlerpaars, von ihr stammen fast ausnahmslos alle Entwürfe. Als mehrheitlich Ausführender blieb allerdings Lorenz Balmer über lange Zeit die prominentere Person, viele der gemeinsamen Werke figurieren auch in öffentlichen Sammlungen nur unter seinem Namen. Frauen in Künstlerduos des 20. Jahrhunderts wurden bisher oft wenig Beachtung geschenkt. Sie standen stets im Schatten ihrer (Ehe-)Männer und ihr Anteil am gemeinsamen Werk wurde nicht gewürdigt. Die Publikation über Helen Balmer wird von den Herausgebern Isabel Zürcher und Andreas Chiquet verantwortet und erscheint im Christoph Merian Verlag.
CHF 50'000

Nationales Symposium zur 9. Kunst

Zum 40-jährigen Jubiläum des Cartoonmuseums wird ein nationales Symposium rund um die 9. Kunst organisiert. Das Symposium beinhaltet Inputreferate von nationalen und internationalen Fachpersonen, Workshops für die inhaltliche Vertiefung der Themen Fördern, Sammeln, Vermitteln und Erforschen von Comics und verschiedene gezeichnete und gesprochene Kommentare. Inhaltlicher Partner des Symposiums ist die Hochschule Luzern, Kunst und Design. Das Symposium findet in Basel statt.
CHF 30'000

Twisted Realities

Das Projekt Twisted Realities vom Verein Zeal of Zebra erforscht die Thematik der digitalen Selbstoptimierung auf Social Media sowie die Vernetzung der digitalen Medien und die Möglichkeit, die sich durch die Blockchain in Verbindung mit Kunst ergeben. Das Projekt zielt auf eine interdisziplinäre Verknüpfung von Medien zu einem ästhetisch bearbeiteten und codierten Multimedia-Werk. Das Resultat sind einerseits aus Film/Fotomaterial generierte Skulpturen. Inhaltlich wird das Publikum zur Auseinandersetzung mit der persönlichen digitalen Selbstinszenierung angeregt. Das Projekt zeichnet sich durch einen besonderen pionier- und modellhaften Charakter aus.
CHF 35'000

Dokumentarfilm "Vogel Gryff"

Im Jahr 2004 haben die Drei Ehrengesellschaften Kleinbasels im Christoph Merian Verlag das Buch "E jeedes Joor im Jänner" und einen Informationsfilm über die Drei Ehrengesellschaften und den Vogel Gryff veröffentlicht. Dieser Film ist sehr beliebt und wird z.Bsp. an den Neubürgeranlässen gezeigt, ist aber inzwischen überholt. Kostüme, Örtlichkeiten und Informationen stimmen teilweise nicht mehr mit aktuellen Gegebenheiten überein, zudem ist er technisch auf einem nicht mehr akzeptablen Stand. Deshalb wird ein neuer Film produziert, der die Geschichte des Vogel Gryff ebenso zeigt, wie die heutige Pflege dieses für Basel so wichtigen kulturellen Erbes.
CHF 30'000

Forum für Kunst, Technik und Wissenschaft

Seit 2004 hat sich eine gut vernetzte Schweizer "Maker"-Szene entwickelt. Es ist eine Szene, die nicht nur technische Tüftler, Hobbyelektronikerinnen und Programmierer umfasst, sondern auch Kunstschaffende, Musiker, Gestalterinnen und Vermittler im Bereich der Neuen Medien mit Ingenieuren, Programmiererinnen und Elektronikern zusammen bringt. Das fördert einen äusserst produktiven Wissensaustausch auf Augenhöhe mit Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Überall in der Schweiz sind lokale Netzwerkknoten entstanden, nur in Basel noch nicht. Das möchte der Verein WERK Raumkollektiv mit einem Forum für Kunst, Technik und Wissenschaft ändern.
CHF 56'000

Draisinenrennen Dreispitz

Der Gleisbogen Dreispitz ist ein Strang von heute grösstenteils stillgelegten Gleisanlagen. Er beginnt beim MParc im Norden des Dreispitz und führt der Kantonsgrenze entlang (Wien-Strasse) bis in die Südspitze des Dreispitz (Nähe MFK Münchenstein). Die CMS hat 2018 damit begonnen, Teile des Gleisbogens für die breite Bevölkerung zugänglich zu machen, indem sie neue kulturelle, soziale und ökologische Nutzungen initiiert hat, sei es mit eigenen Projekten oder in Zusammenarbeit mit Projekten von Partnerorganisationen. Ein Herzstück der Nutzung des Gleisbogens als öffentlicher Raum ist das Draisinenrennen, welches 2019 zum vierten Mal stattfindet.
CHF 50'000

Poetry Slam Schweizermeisterschaft

Seit 2010 finden jährlich Schweizer Poetry-Slam-Meisterschaften statt, 2020 zum zweiten Mal in Basel. Dabei gilt es, national die besten Poetinnen und Poeten in den Kategorien "Einzel", "Team" und "U20" zu küren. Die Schweizermeisterschaft ist von zentraler Bedeutung für die Wahrnehmung von Slam Poetry in der Öffentlichkeit, für den Austausch in der Szene und die Weiterentwicklung der verschiedenen Veranstaltungsformate.
CHF 14'000 insgesamt für 2019-2020

Auf der Brücke zur Moderne – Publikation

2014 hat der Medienwissenschaftler Hansmartin Siegrist begonnen, der erste Film Basels, ein 50 Sekunden kurzen Film von 1896, zu erforschen. Der Film wurde von einem Lumière-Kameramann und dem Waadtländer Marketing-Pionier François-Henri Lavanchy-Clarke auf der alten Rheinbrücke gedreht. Hansmartin Siegrist hat zusammen mit seinen Mitarbeitenden den Film Stück für Stück analysiert, die Menschen auf dem Film identifiziert und ein interessantes Beziehungsgeflecht untereinander ausfindig gemacht. Die Forschungserkenntnisse sollen nun in einem Buch für die breite Öffentlichkeit aufbereitet werden. Die Publikation erscheint im Christoph Merian Verlag.
CHF 50'000

Theater Arlecchino Infrastruktur

Das Theater Arlecchino wurde 1997 gegründet und spielt seit 2001 von September bis Juni jeweils Mittwoch, Samstag und Sonntag Nachmittagsvorstellungen für Familien. Das Arlecchino befindet sich seit 2015 am Walkeweg im Dachgeschoss. Der Raum verfügt über keine Lüftung, in den Sommermonaten ist es darin unerträglich heiss. Darum werden zwei Klimageräte angeschafft.
CHF 15'000

Balimage Filmkultur Basel

Der Verein Balimage setzt sich seit Jahren für gute Produktionsbedingungen für den Film und die Medienkunst in der Region Basel, sowie für die Vermittlung der aus der Region stammenden Filme ein. Balimage engagiert sich auch im Bereich Filmkultur, d.h. für die Vermittlung von Filmen via Festivals sowie im Bereich des Know-How Austauschs unter den Filmschaffenden und für die Nachwuchsförderung.
CHF 60'000 insgesamt für 2019-2020

BlackBox IWF

Die Firma für Zwischenbereiche geht mit dem Projekt "Black Box IWF" auf die Suche nach stereotypen Bildern aus der Vergangenheit: die Völkerschauen in den Zoos, die postkolonialen Reiseerzählungen forschender Abenteuerinnen oder Dokumentarfilme über das Leben der "primitiven Völker". Ein spartenübergreifend angelegtes Theaterprojekt soll diese spannungsgeladene Beziehung offenlegen, die Stereotypen hinterfragen und mit der Realität vergleichen. Diese Auseinandersetzung soll mit den Mitteln der Performance, Texten und Videos als Bühnenstück öffentlich gemacht werden.
CHF 10'000

Gässli Film Festival

Der Verein für die Förderung der Begeisterung am bewegten Bild (VFBbB) bietet mit dem Gässli Film Festival seit über 10 Jahren eine Plattform für Nachwuchs-Filmemacherinnen, mit einer Mischung aus Film-Screenings (Wettbewerb sowie Filme des Ehrengastes), Diskussionspanels, Workshops und Networking-Events. Es findet vom 26. August bis 1. September 2019 im Gerbergässlein statt.
CHF 30'000 insgesamt für 2019-2020

I Never Read

Der Verein I Never Read führt I Never Read, Art Book Fair Basel parallel zur ART inzwischen zum achten Mal durch. I Never Read, Art Book Fair Basel ist eine Plattform, auf der demokratisch Kunst in Form von Büchern, Buchkunst, einfach produzierte Fan-Zines und Magazine präsentiert und diskutiert werden.
CHF 60'000 insgesamt für 2019-2020

Station Circus – Jeudi Cirque

Der Station Circus ist ein seit 2015 etabliertes Zwischennutzungsprojekt, das sich neben dem Dreispitz-Areal dem zeitgenössischen Zirkus widmet. Jeudi Cirque bietet einen Residenzort für Zirkusschaffende; ist ein Ort des Austauschs zwischen Zirkusschaffenden aus Basel, der Schweiz und anderen Ländern; ist eine Plattform für junge Künstlerinnen und Künstler sowie junge professionelle Artistinnen und Artisten. In der Saison 2019 werden vier Jeudi Cirque-Abende zwischen April und November organisiert bzw. kuratiert.
CHF 7'000

Movie Camp

Das Movie Camp ist ein Angebot für rund 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren, die in einer Ferienwoche (Ostern) alles kennenlernen, was es braucht, um einen Film zu produzieren. Am Ende der Woche präsentieren alle Teilnehmenden die in Gruppen gedrehten Kurzfilme. Das Movie Camp wird vom Verein Innovative Eye organisiert und die Kinder und Jugendlichen werden von einem 20-köpfigen Team betreut.
CHF 20'000 insgesamt für 2019-2020

BelleVue – Im Bild

BelleVue stellt mit dem Kooperationsprojekt "Im Bild" historische Bilder jeweils auf unterschiedliche Weisen in einen aktuellen Zusammenhang und präsentiert diese der Öffentlichkeit in Form von Ausstellungen. Jede der Ausstellungen steht unter einem thematischen Schlagwort, besitzt ihren eigenen Charakter und ist eigenständig gestaltet.
CHF 360'000 insgesamt für 2019-2022

Dreispitz erforschen, dokumentieren, vermitteln

Die CMS, Abteilung Kultur, initiiert das Projekt "Dreispitz erforschen, dokumentieren, vermitteln", um den grundlegenden Wandel auf dem Dreispitz zu dokumentieren. Grundsätzliche Ziele sind: Auseinandersetzung mit der Dreispitz-Identität; Generierung von Material, das für die Planung und Gestaltung des Areals genutzt werden kann; Bereitstellen von Informationsressourcen für Forschende und Vermittlung einer positiv konnotierten Dreispitz-Identität für die Öffentlichkeit und die Dreispitz-Nutzenden sowie –Bewohnenden.
CHF 460'000 insgesamt für 2019-2020

Betriebsanalyse Papiermühle

Die Basler Papiermühle, 1980 durch die CMS gegründet, sammelt, bewahrt, erforscht und vermittelt elementares, materielles und immaterielles Kulturerbe im Bereich Papier, Schrift und Druck. Das Museum erfreut sich einer grossen Beliebtheit. Seit Jahren stösst die Papiermühle jedoch finanziell und personell an ihre Grenzen. Es braucht eine umfassende Analyse des Betriebs, welche die Prozesse, Finanzen, Lohnstrukturen und Aufgaben genau prüft und Lösungen für die Zukunft präsentiert.
CHF 63'600

ProZ Redaktionsräume Infrastruktur

Die ProgrammZeitung (ProZ) berichtet ausführlich über das Kulturgeschehen im Raum Basel. Nach 19 Jahren als Mieterin von Räumen hat die ProZ überraschend eine Kündigung erhalten. Neue Räumlichkeiten konnten gefunden werden. Diese müssen jedoch in einem Mieterausbau für die neue Nutzung vorbereitet werden.
CHF 15'000

Lichtkuppelprojekt

Der Verein ZwischenZeit veranstaltet ein multimediales und interdisziplinäres Experiment in der Markthalle Basel: Eine grosse Lichtkuppelprojektion mit mikrotonaler Musik. Die Performance findet am 22. September 2019 statt.
CHF 20'000

Rohre

Der Verein Studio Klangraum erstellt mit dem interdisziplinären Projekt "Rohre" für eine kurze Zeit ein Begegnungszentrum für Musik und Architektur. Eine grosse, architektonische Skulptur mit einer doppelten musikalischen Verwendung dient als Aufführungsraum, der durch Instrumente bespielt wird und ist selbst ein Instrument, wenn die Rohre direkt zum Klingen gebracht werden. Die CMS unterstützt den Bau der Pavillonskulptur.
CHF 30'000

Basler Figuren Theater Festival (BAFF!)

Das BAFF! Internationales Figurentheater Festival Basel steht 2019 im Zeichen seines 10. Jubiläums. Das Highlight 2019 ist "fous de Bassin", ein grandioses Wasserspektakel auf dem Rhein bei dem Performance, Artistik, Musik und Pyrotechnik zum Zug kommt.
CHF 30'000

Atelier Neue Schweiz

Das Atelier Neue Schweiz ist ein Projekt des Vereins Neue Schweiz zur Entwicklung, Durchführung und Reflexion von neuen Programminhalten und Strukturen im Hinblick auf eine Öffnung von Kulturinstitutionen, in denen kulturelle Teilhabe und Diversität gelebte Realität werden soll. Eine Pilotprojekt Kooperation mit dem Literaturhaus und der Kaserne.
CHF 20'000

Verkehrsdrehscheibe Schweiz – Betrieb und Infrastruktur

Der Verein Verkehrsdrehscheibe Schweiz ist die Trägerorganisation der Ausstellung "Verkehrsdrehscheibe Schweiz und unser Weg zum Meer" an der Westquaistrasse im Basler Rheinhafen. Obwohl das liebenswerte Museum peripher gelegen ist, erfreut es sich eines regen Publikumszuspruchs und ist dank seiner interaktiven Stationen besonders für Schulklassen attraktiv. In der neuen Förderperiode fallen neben dem Betrieb grössere Arbeiten und Investitionen im Bereich der Infrastruktur an.
CHF 98'000 insgesamt für 2019-2021

2018

Four Transitions

Das Projekt "Four Transitions" von Jürg Lehni thematisiert Display-Technologien und zeigt die historische Entwicklung derselben auf. Die vier Displaytechnologien präsentieren verschiedene wichtige Momente in der Entwicklung der medialen Kommunikation, die Arbeit verweist auf den rasanten medialen Wandel. Sie geht in die Sammlung des Haus der elektronischen Künste über und wird in den Räumen der CMS ausgestellt.
CHF 70'000

Open Air Basel

Der Verein Open Air Basel veranstaltet im August 2018 die 6. Ausgabe des Musikfestivals Open Air Basel. Neben den Konzerten mit Newcomern und international bekannten Ausnahmekünstlern spielt das Rahmenprogramm eine grosse Rolle. Das Festival stellt eine lustvolle, attraktive und niederschwellige Verbindung her zwischen innovativer Musik, nachhaltig arbeitender Kreativwirtschaft aus dem Quartier und dem Thema Frauenanteil in der Musikszene. Die gendergerechte Programmierung von Festivals und Clubprogramm und der Einbezug von Frauen im Musikschaffen wurde bisher nicht aktiv in Basel diskutiert, die Kaserne Basel und das Open Air Basel haben hier eine Vorreiterrolle.
CHF 15'000

Swiss Junior Tournaments

Für Jugendliche und junge Erwachsene Gaming-Interessierte, gibt es gegenwärtig kaum organisierte und betreute Angebote. Der Verein für Aufklärung über Internet und Spielkultur (VAISk) möchte mit dem Projekt Swiss Junior Tournaments der Gaming-Kultur sowohl mehr Präsenz verleihen wie auch Angebote entwickeln, die den Interessen der Caming-Community und der heutigen Gesellschaft entsprechen. Im Rahmen des Projekts werden Computerspiele als Mannschaftssport im Turniermodus gespielt. Das Projekt Swiss Junior Tournaments will Jugendliche dazu animieren, das Hobby "Gaming" nicht nur als Freizeitbeschäftigung, sondern auch als Ressource zu sehen, mit der Interessen vertieft und kreative Fähigkeiten ergründet, entwickelt und gefördert werden können.
CHF 50'000

Nachtklang experimental I-IV

Das Kammerorchester Basel hat sich in dieser Saison experimentellen Klängen zugewandt. Durch den spartenübergreifenden Einbezug anderer Kunstschaffender begegnet Musik in einer experimentell-offenen Atmosphäre bildender Kunst, Schauspiel und Tanz. Gemeinsam mit dem Basler Medienkünstler Janiv Oron haben sie eine "Versuchsanordnung für interdisziplinäre Grenzüberschreitungen" gebildet. Das Projekt "Nachtklang" vom Kammerorchester Basel will mit neuen, gewagten, künstlerisch riskanten Konstellationen den interdisziplinären Austausch anregen und sich zu einem neugierigen und künstlerisch offenem Ensemble entwickeln.
CHF 18'000

IG Freilager-Platz und Oslo Night

Rund um den Freilager-Platz wird nicht mehr nur gearbeitet, sondern auch gewohnt, Kunst gemacht, vermittelt, ausgestellt und studiert. Spätestens seit der Fertigstellung des zum Wohn- und Bürogebäude umgebauten Transitlagers ist der Freilager-Platz voll ausgebaut und wird immer mehr belebt. Doch mehr Belebung bedeutet auch mehr nachbarschaftliche Herausforderungen unter den unterschiedlichen Interessengruppen. Der Verein IG Freilager-Platz widmet sich dem Abgleich von Interessen der Akteure im jungen Quartier. Insbesondere geht es um Lärm, Verkehr, Veranstaltungen und bauliche Massnahmen zur räumlichen Aufwertung. Im 2018 wird die Oslo Night unter der Leitung der IG Freilager-Platz organisiert.
Für die Jahre 2018-2020 insgesamt CHF 75'000

Festival de l'Aube-Fajr

Der Verein Tagamuda organisiert schon zum dritten Mal das orientalische Filmfestival de l'Aube-Fajr in Basel. Mit grossem Engagement bringen die Organisatoren unbekanntes aus der arabischen Welt auf die Leinwand und geben für die filminteressierte Basler Bevölkerung einen Einblick in eine oft unbekannte Welt. Das Publikum ist jeweils sehr gemischt, auch viele Migranten nehmen am Festival teil. Ein vermittelndes Rahmenprogramm fördert den Dialog untereinander.
CHF 30'000

Schauraum-b

Unter dem Titel "PublicSpace – Gestaltung und Nutzung öffentlicher Orte" ergründet der Schauraum-b wie sich der öffentliche Raum in Zukunft entwickeln könnte. Die Veranstaltungen (Vorträge, Ausstellung, Workshop) sollen verschiedene Fakten und Potentiale der Gestaltung, Nutzung und Zukunft von öffentlichem Raum aufzeigen. Die Vorträge bieten dabei Ein- und Ansichten sowie Praxiswissen. Es werden Einflüsse, Visionen und Probleme des öffentlichen Raumes vertieft und diskutiert.
CHF 15'000

A Roland for an Oliver

Die Publikation A Roland for an Oliver bietet für die unabhängigen, nicht kommerziellen Kunstorte und Kunstprojekte während der Art Basel eine Plattform, sich zu präsentieren. Dies geschieht in analoger und digitaler Form. In der gedruckten Ausgabe gibt es in Deutsch und Englisch Informationen zum Profil der Institutionen, Adressen und Öffnungszeiten etc. Das vielfältige und ganzjährige Programm wird zusätzlich auf einer Online-Agenda einem grösseren Publikum zugänglich gemacht. A Roland for an Oliver schafft Vernetzung und fördert den Austausch zwischen Akteuren und Publikum.
CHF 10'000

Gässli Film Festival

Das Gässli Film Festival findet vom 20. bis 26. August 2018 im Gerbergässli statt und bietet eine Mischung aus Film-Screenings, Diskussionspanels, Workshops und Networking-Events. Neben dem Herzstück des Festivals, dem Jungfilmer-Wettbewerb, liegt ein Schwerpunkt des Festivals auf dem Queer Cinema und auf dem Thema Gender Diversity. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf innovativem Storytelling mit Virtual Reality Technologien. Das Gässli Film Festival fördert und inspiriert den regionalen und überregionalen Filmnachwuchs.
CHF 15'000

Basler Marionetten Theater Erneuerung Infrastruktur

Seit 1956 ist das Basler Marionetten Theater im historischen Ambiente des Zehntenkellers beheimatet und eröffnet dort dem interessierten Publikum die einzigartige Welt der Figuren. Die technische Infrastruktur des beliebten Kleintheaters ist in die Jahre gekommen und wurde in den vergangen Jahrzehnten nur teilweise, oft notfallmässig und dürftig ersetzt. Mit dem technischen Erneuerungsprojekt soll die gesamte Licht- und Tontechnik erneuert und die elektrischen Installationen und die Bühnentechnik an die heutigen Anforderungen angepasst werden.
CHF 80'000

One at a time...

Das Projekt "One at a time" des Vereins cinquantatré umfasst die Erarbeitung einer Tanzproduktion unter der Regie von Alessandro Schiattarella mit acht Tänzerinnen und Tänzern mit und ohne Behinderung. Der Tänzer und Choreograph Alessandro Schiattarella setzt sich mit menschlicher Kettenreaktion auseinander. Die Kettenreaktion steht für einen inklusiven Prozess in den jede und jeder sich mit seinen Fähigkeiten einbringen kann. Das Tanzprojekt ist ein Beitrag zur Inklusion im Kulturschaffen und im gesellschaftlichen Leben.
CHF 15'000

Publikation 125 Jahre FDP im Kanton Basel-Stadt

Das Buchkonzept des Vereins Freisinnige Geschichte Basel-Stadt verspricht eine kritische, informative und historisch professionell aufgearbeitete Darstellung zur Geschichte des Basler Freisinns. Die Publikation bildet ein wichtiges Stück Zeitgeschichte der Stadt Basel ab und sensibilisiert für zivilgesellschaftliche und politische Prozesse. Die Publikation wird vom Christoph Merian Verlag verlegt und erscheint in der Reihe Beiträge zur Basler Geschichte.
CHF 30'000

Publikation Architekten von der Gotik zum Barock

Im dritten Band der Reihe zu verschiedenen Bauepochen in Basel von Rose-Marie Schulz-Rehberg wird das bedeutsame Schaffen von Architekten in Basel in einer Zeitspanne von 500 Jahren, von der Gotik zum Barock, zusammengefasst. Die Publikation erscheint im Christoph Merian Verlag.
CHF 35'000

Publikation Migrations-Schicksale in Basel

Das Buch soll einem breiten Publikum Einblick in die Zeitepoche vor und nach dem Zweiten Weltkrieg der Stadt Basel eröffnen und an Hand ausgewählter Biographien von Zuzügern und Flüchtlingen den Alltag, aber auch die besondere Situation Basel als Grenzstadt der Schweiz zeitgeschichtlich nachvollziehbar machen. Die Publikation nimmt ein historisch wichtiges Thema auf und zeigt exemplarisch, was es bedeutet zu flüchten und fremd zu sein. Gleichzeitig verweist sie auf ein aktuelles Thema der heutigen Zeit. Die Publikation erscheint im Christoph Merian Verlag.
CHF 25'000

Freie Musikschule, 40 Jahr Jubiläum

Die selbstverwaltete Freie Musikschule leistet seit 1978 mit aktuell 17 Lehrpersonen einen wichtigen Beitrag zur musischen Bildung von derzeit 270 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Basel, ohne von öffentlicher Hand regelmässig subventioniert zu werden. Die jährlichen Ensemblekonzerte geniessen Resonanz weit über den Schulkreis hinaus. Das Jubiläumskonzert mit dem Liedermacher Linard Bardill soll der Freien Musikschule neue Wege öffnen, Förderer und Freunde zu gewinnen, die die Arbeit der Schule ideell, tatkräftig oder finanziell unterstützen.
CHF 20'000

Kaserne Globâle

Im Herbst 2018 beginnt die erste Saison der Kaserne Basel unter einem neuen künstlerischen Leitungsteam. Mit dem Eröffnungsschwerpunkt "Kaserne Globâle", einem Fest für Theater, Musik und bildende Kunst, sollen neue programmatische Akzente gesetzt werden, die Ausblick geben auf die künftigen künstlerischen Tendenzen der Kaserne.

Ein wesentlicher Teil des Programms dient der Vermittlung und dem Einbezug des Publikums. In Vorbereitung ist unter anderem ein audiovisuelles Vermittlungsprojekt, das die Kaserne Basel zusammen mit lokalen Künstlerinnen und Theaterpädagoginnen sowie 100 Schülerinnen des Zentrums für Brückenangebote realisieren wird.
CHF 25'000

Bürgerliches Waisenhaus, 350 Jahr Jubiläum im 2019

Das Bürgerliche Waisenhaus ist aus Basel nicht wegzudenken. Es prägt mit seinen Mauern mitten in der Stadt nicht nur das Stadtbild, sondern war immer auch ein Teil der sozialen und politischen Geschichte der Stadt Basel. Die Aufarbeitung seiner Geschichte beleuchtet darum verschiedene wichtige Aspekte der Basler Geschichte. Zudem leistet sie einen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Praktiken der Fremdplatzierungen in der Schweiz bei. Die Form der Vermittlung – Publikation und Ausstellung – ermöglicht für unterschiedliche Zielgruppen, Fachpersonen wie breite Öffentlichkeit einen Zugang zu dieser Geschichte. Zudem bieten die beiden Vermittlungsformen auf unterschiedliche Weise Einblicke in den Alltag der Institution sowie in das Leben von Fremdplatzierten. Vorurteile können abgebaut, veränderte Denkweisen verankert werden.
CHF 130'000

Edition Unik

Die älter werdende Gesellschaft hat ein Bedürfnis nach kulturell bereichernden Angeboten, bei denen die Reflexion der eigenen Biografie, das intergenerative Zusammenleben und die aktive Teilhabe von Menschen in der zweiten Lebenshälfte im Zentrum stehen. Die Heller Enterprises GmbH hat mit dem Projekt "Edition Unik" auf dieses Bedürfnis reagiert und befähigt Menschen mit dem Schreibprojekt Edition Unik Erinnerungen aus ihrem Leben aufzuschreiben und daraus ein Buch zu gestalten. Durch diese Befähigung wird die kulturelle Teilhabe und kulturelle Integration gefördert.
CHF 30'000

Augias oder Herakles auf der Kläranlage

Das Theaterstück des Vereins Kurzer Prozess orientiert sich an der sechsten Aufgabe des Herakles aus der antiken Heldensage: die Reinigung der Ställe des Augias. Im Stück steht der antike Heros auf einer Kläranlage, welche er ausmisten und wieder zum Laufen bringen soll. Das Stück bespielt die Kläranlage theatralisch und setzt sich mit realen Problemen und Herausforderungen unserer Gegenwart auseinander, wie zum Beispiel die Werte unseres Konsums oder die Belastung der Abwässer. Das interdisziplinäre Projekt verspricht ebenso originell, unterhaltsam und lehrreich zu werden.
CHF 15'000

Es war einmal beim Kunstmuseum

Der freischaffende Fotograf und Kulturhistoriker Pascal Trudon plant die Rekonstruktion des Gassenzimmers an der Dufourstrasse (1992-1993) beim Kunstmuseum Basel. Seine Installation, ein Buch sowie öffentliche Vortrags- und Gesprächsabende nehmen Bezug auf eine gesellschaftliche und kulturelle Ausnahmesituation, welche bei der Bevölkerung in der Basler Innenstadt anfangs der 1990er-Jahre zu Kontroversen geführt hat und heute wieder wichtige Bezüge zu aktuellen Suchtphänomenen ermöglicht.
CHF 40'000

Widerhall an der Grenze

Der Verein Recycled Illusions veranstaltet mit dem Projekt "Widerhall an der Grenze" einen Live-Audio-Walk im Iselin-Quartier. Der Live-Audio-Walk ist ein ungewöhnliches, aber attraktives und erfolgreiches künstlerisches Format, welches einem breiten Publikum ermöglicht, tief in die Gedankenwelt von Menschen einzutauchen und andere Perspektiven kennenzulernen. Er soll Menschen mit Migrationsgeschichten eine Stimme geben und auf ihre unterschiedlichen Problemstellungen und Bedürfnisse eingehen. Die Mitwirkenden unterschiedlicher Sprachzugehörigkeit und Herkunft aus dem Quartier sollen ihre Kontakte ausbauen und vertiefen und durch ihre Mitwirkung zu mehr kultureller Teilhabe befähigt werden.
CHF 25'000

Beatbox Battle

Der Verein Grand Beatbox Battle präsentiert in Basel lokale, nationale und internationale Vocal Percussion und Beatboxing. Es ist eine Plattform für eine zeitgenössische und sich rasch wandelnde Musik und Performancekunst. Basel ist damit ein internationaler Treffpunkt der Beatbox-Szene, wo sich etablierte und junge Künstler und Künstlerinnen vernetzen, inspirieren und ihre Fähigkeiten weitergeben. Das Beatbox Battle ist ein Wettbewerb in drei Kategorien: Showcases (Einzel), Tag-Team Battle (Doppel) und Loopstation (Performances mit technischer Unterstützung).
CHF 8'000

Fotosammlung Ruth und Peter Herzog

Die Fotosammlung Ruth und Peter Herzog ist einzigartig in ihrem Umfang und im Spektrum der thematischen Zugänge, die in ihr angelegt sind. Die Sammlung besteht aus Einzelaufnahmen und in Alben zusammengefassten Bildern, die sämtliche seit der Erfindung des Mediums verwendeten Techniken repräsentieren und von denen die grosse Mehrheit zwischen 1839 und 1950 entstand. Der Schwerpunkt liegt bei der anonymen Alltagsfotografie. Darunter befinden sich viele einzigartige Werke von bekannten, hoch gehandelten Fotografen des 19. Jahrhunderts. Aktuelle Hochrechnungen zeigen, dass die Sammlung statt der ursprünglich geschätzten 300'000 Fotografien deren 500'000 aufweist, was einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeutet. Es ist ein Gewinn für die Region Basel, dass die Fotosammlung durch die Stiftung Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett nun aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
CHF 160'000

Movie Camp

Das Movie Camp, veranstaltet vom Verein Innovative Eye, ist ein seit vier Jahren bestehendes Angebot für bis zu 75 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren, die in einer Ferienwoche alles kennenlernen, was es braucht, um einen Film zu produzieren. Am Ende der Intensivkurse präsentieren alle Teilnehmenden die in Gruppen gedrehten Kurzfilme. Die Arbeit an einem gemeinsamen Filmprojekt im Camp soll technisches Wissen und ebenso Kenntnisse über die konzeptionelle Arbeit an einem Filmprojekt vermitteln. Es soll darüber hinaus die Teamfähigkeit fördern und zugleich ein fertiges "Produkt" schaffen.
CHF 8'000

Kulturwandel für Nachhaltigkeit mit Kunst und Wissenschaft (Symposium)

ARTPORT Basel erkundet mit einem Symposium während der Art Basel 2018, wie die Kooperation von Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Technologie am wirksamsten für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden kann. Die Veranstalter bringen namhafte Persönlichkeiten aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um über relevante Fragestellungen zu diskutieren. Die Kooperationen wollen neues Wissen und Denken generieren, aus welchem sowohl Unternehmen als auch Politik, Bildungs- und Privatorganisationen schöpfen können, um Technologien und Grundhaltungen zu schaffen, die sich für ein gesundes ökologisches und gesellschaftliches Gleichgewicht einsetzen.
CHF 30'000

Taufbücher St. Theodor

Die Taufregister von St. Theodor sind die ältesten erhaltenen Taufbücher Europas und damit ein kulturgeschichtlicher Schatz von einzigartiger Bedeutung. Über fast 250 Jahre eröffnen sich Einblicke in die Kleinbasler Bevölkerungsstruktur, in alteingesessene und neuzugezogene Familien, in die Bedeutung der Kirchgemeinde St. Theodor und in die Rolle der Taufe für das gesellschaftliche Gefüge. Die Kirchgemeinde Kleinbasel setzt sich für eine geeignete Präsentation und Vermittlung der Taufbücher ein. Die geplante Installation "Taufbücher St. Theodor" soll ausgehend von ihrer jahrhundertelangen Geschichte, auf die Bedeutung der Theodorskirche als heutigem soziokulturellen Begegnungsort mit dem kirchlichen Generationenschwerpunkt 3K – KinderKircheKleinbasel hinweisen.
CHF 7'000

Kulturbüro Infrastruktur

Das Kulturbüro ist eine Werkstatt in der Projekte selbstständig realisiert werden können. Regelmässig finden Workshops zu aktuellen digitalen Gestaltungstechniken statt und werden Reparatur- und Recyclingangebote rund um Technik initiiert. Zudem stellt das Kulturbüro zu günstigen Konditionen audiovisuelle Technik und Geräte sowie in Kooperation mit CarVelo ein E-Lastenvelo zur Verfügung. Die Erneuerung der Peripheriegeräte und des Ladens ermöglicht die Fortsetzung dieses für die Kreativszene grundlegenden und stark nachgefragten Angebots.
CHF 20'000

Theaterfestival Basel "A Piece of 2"

Das Theaterfestival Basel hat den niederländischen Theatermacher Nick Steur eingeladen um die "Stadt als Bühne" zu bespielen. In einem kontinuierlichen Prozess, über sieben Stunden hinweg, balanciert Nick Steur im Projekt "A Piece of 2" zwei mannshohe und tonnenschwere Steine aufeinander. So entsteht im Verlauf der Performance – mit nichts als einigen Stahlrohren und Flaschenzügen und der Muskelkraft des Künstlers – eine atemberaubende Skulptur, die die Schwerkraft scheinbar ausser Kraft setzt. Das Projekt richtet sich an das breite Publikum, die Passanten sind eingeladen zu verweilen und zu staunen.
CHF 30'000

Urban Games

Der Verein Digitalbühne forscht seit 2016 an modernen Erzählformen. Sie nutzt verschiedene mediale Erzählarten wie Puppenspiel, Virtual Reality und Robotik. Aktuell arbeitet sie an einem Vermittlungsprojekt, das durch die Erarbeitung eines Urban Games Jugendlichen die verschiedenen Erzähltechniken erklärt. Das Projekt will zeigen, dass sowohl die Entwicklung von Games als auch von Theaterstücken eine hochsoziale Arbeit ist und dass die Welt von heute und morgen Teamplayer braucht.
Indem das Projekt mit Schülern ein Urban-Game entwickelt, werden diese gleichzeitig motiviert, eigene Ideen einzubringen und im Team kreativ umzusetzen. Das Projekt ist ebenso neuartig wie zielgruppengerecht und entspricht einem Bedarf an Formaten, die Medienkompetenz von jungen Menschen zu schulen.
CHF 15'000