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Engagements

Ihre Ansprechpartnerin

Nathalie Unternährer
Leiterin Abteilung Kultur

Christoph Merian Stiftung
St. Alban-Vorstadt 12
CH-4002 Basel

n.notexisting@nodomain.comunternaehrer@cms-basel.notexisting@nodomain.comch

Tel. +41 61 226 33 85

2018

Four Transitions

Das Projekt "Four Transitions" von Jürg Lehni thematisiert Display-Technologien und zeigt die historische Entwicklung derselben auf. Die vier Displaytechnologien präsentieren verschiedene wichtige Momente in der Entwicklung der medialen Kommunikation, die Arbeit verweist auf den rasanten medialen Wandel. Sie geht in die Sammlung des Haus der elektronischen Künste über und wird in den Räumen der CMS ausgestellt.
CHF 70'000

Open Air Basel

Der Verein Open Air Basel veranstaltet im August 2018 die 6. Ausgabe des Musikfestivals Open Air Basel. Neben den Konzerten mit Newcomern und international bekannten Ausnahmekünstlern spielt das Rahmenprogramm eine grosse Rolle. Das Festival stellt eine lustvolle, attraktive und niederschwellige Verbindung her zwischen innovativer Musik, nachhaltig arbeitender Kreativwirtschaft aus dem Quartier und dem Thema Frauenanteil in der Musikszene. Die gendergerechte Programmierung von Festivals und Clubprogramm und der Einbezug von Frauen im Musikschaffen wurde bisher nicht aktiv in Basel diskutiert, die Kaserne Basel und das Open Air Basel haben hier eine Vorreiterrolle.
CHF 15'000

Swiss Junior Tournaments

Für Jugendliche und junge Erwachsene Gaming-Interessierte, gibt es gegenwärtig kaum organisierte und betreute Angebote. Der Verein für Aufklärung über Internet und Spielkultur (VAISk) möchte mit dem Projekt Swiss Junior Tournaments der Gaming-Kultur sowohl mehr Präsenz verleihen wie auch Angebote entwickeln, die den Interessen der Caming-Community und der heutigen Gesellschaft entsprechen. Im Rahmen des Projekts werden Computerspiele als Mannschaftssport im Turniermodus gespielt. Das Projekt Swiss Junior Tournaments will Jugendliche dazu animieren, das Hobby "Gaming" nicht nur als Freizeitbeschäftigung, sondern auch als Ressource zu sehen, mit der Interessen vertieft und kreative Fähigkeiten ergründet, entwickelt und gefördert werden können.
CHF 50'000

Nachtklang experimental I-IV

Das Kammerorchester Basel hat sich in dieser Saison experimentellen Klängen zugewandt. Durch den spartenübergreifenden Einbezug anderer Kunstschaffender begegnet Musik in einer experimentell-offenen Atmosphäre bildender Kunst, Schauspiel und Tanz. Gemeinsam mit dem Basler Medienkünstler Janiv Oron haben sie eine "Versuchsanordnung für interdisziplinäre Grenzüberschreitungen" gebildet. Das Projekt "Nachtklang" vom Kammerorchester Basel will mit neuen, gewagten, künstlerisch riskanten Konstellationen den interdisziplinären Austausch anregen und sich zu einem neugierigen und künstlerisch offenem Ensemble entwickeln.
CHF 18'000

IG Freilager-Platz 2018-2020 und Oslo Night 2018

Rund um den Freilager-Platz wird nicht mehr nur gearbeitet, sondern auch gewohnt, Kunst gemacht, vermittelt, ausgestellt und studiert. Spätestens seit der Fertigstellung des zum Wohn- und Bürogebäude umgebauten Transitlagers ist der Freilager-Platz voll ausgebaut und wird immer mehr belebt. Doch mehr Belebung bedeutet auch mehr nachbarschaftliche Herausforderungen unter den unterschiedlichen Interessengruppen. Der Verein IG Freilager-Platz widmet sich dem Abgleich von Interessen der Akteure im jungen Quartier. Insbesondere geht es um Lärm, Verkehr, Veranstaltungen und bauliche Massnahmen zur räumlichen Aufwertung. Im 2018 wird die Oslo Night unter der Leitung der IG Freilager-Platz organisiert.
Für die Jahre 2018-2020 insgesamt CHF 75'000

Festival de l'Aube-Fajr

Der Verein Tagamuda organisiert schon zum dritten Mal das orientalische Filmfestival de l'Aube-Fajr in Basel. Mit grossem Engagement bringen die Organisatoren unbekanntes aus der arabischen Welt auf die Leinwand und geben für die filminteressierte Basler Bevölkerung einen Einblick in eine oft unbekannte Welt. Das Publikum ist jeweils sehr gemischt, auch viele Migranten nehmen am Festival teil. Ein vermittelndes Rahmenprogramm fördert den Dialog untereinander.
CHF 30'000

Schauraum-b

Unter dem Titel "PublicSpace – Gestaltung und Nutzung öffentlicher Orte" ergründet der Schauraum-b wie sich der öffentliche Raum in Zukunft entwickeln könnte. Die Veranstaltungen (Vorträge, Ausstellung, Workshop) sollen verschiedene Fakten und Potentiale der Gestaltung, Nutzung und Zukunft von öffentlichem Raum aufzeigen. Die Vorträge bieten dabei Ein- und Ansichten sowie Praxiswissen. Es werden Einflüsse, Visionen und Probleme des öffentlichen Raumes vertieft und diskutiert.
CHF 15'000

A Roland for an Oliver

Die Publikation A Roland for an Oliver bietet für die unabhängigen, nicht kommerziellen Kunstorte und Kunstprojekte während der Art Basel eine Plattform, sich zu präsentieren. Dies geschieht in analoger und digitaler Form. In der gedruckten Ausgabe gibt es in Deutsch und Englisch Informationen zum Profil der Institutionen, Adressen und Öffnungszeiten etc. Das vielfältige und ganzjährige Programm wird zusätzlich auf einer Online-Agenda einem grösseren Publikum zugänglich gemacht. A Roland for an Oliver schafft Vernetzung und fördert den Austausch zwischen Akteuren und Publikum.
CHF 10'000

Gässli Film Festival

Das Gässli Film Festival findet vom 20. bis 26. August 2018 im Gerbergässli statt und bietet eine Mischung aus Film-Screenings, Diskussionspanels, Workshops und Networking-Events. Neben dem Herzstück des Festivals, dem Jungfilmer-Wettbewerb, liegt ein Schwerpunkt des Festivals auf dem Queer Cinema und auf dem Thema Gender Diversity. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf innovativem Storytelling mit Virtual Reality Technologien. Das Gässli Film Festival fördert und inspiriert den regionalen und überregionalen Filmnachwuchs.
CHF 15'000

Basler Marionetten Theater Erneuerung Infrastruktur

Seit 1956 ist das Basler Marionetten Theater im historischen Ambiente des Zehntenkellers beheimatet und eröffnet dort dem interessierten Publikum die einzigartige Welt der Figuren. Die technische Infrastruktur des beliebten Kleintheaters ist in die Jahre gekommen und wurde in den vergangen Jahrzehnten nur teilweise, oft notfallmässig und dürftig ersetzt. Mit dem technischen Erneuerungsprojekt soll die gesamte Licht- und Tontechnik erneuert und die elektrischen Installationen und die Bühnentechnik an die heutigen Anforderungen angepasst werden.
CHF 80'000

One at a time...

Das Projekt "One at a time" des Vereins cinquantatré umfasst die Erarbeitung einer Tanzproduktion unter der Regie von Alessandro Schiattarella mit acht Tänzerinnen und Tänzern mit und ohne Behinderung. Der Tänzer und Choreograph Alessandro Schiattarella setzt sich mit menschlicher Kettenreaktion auseinander. Die Kettenreaktion steht für einen inklusiven Prozess in den jede und jeder sich mit seinen Fähigkeiten einbringen kann. Das Tanzprojekt ist ein Beitrag zur Inklusion im Kulturschaffen und im gesellschaftlichen Leben.
CHF 15'000

Publikation 125 Jahre FDP im Kanton Basel-Stadt

Das Buchkonzept des Vereins Freisinnige Geschichte Basel-Stadt verspricht eine kritische, informative und historisch professionell aufgearbeitete Darstellung zur Geschichte des Basler Freisinns. Die Publikation bildet ein wichtiges Stück Zeitgeschichte der Stadt Basel ab und sensibilisiert für zivilgesellschaftliche und politische Prozesse. Die Publikation wird vom Christoph Merian Verlag verlegt und erscheint in der Reihe Beiträge zur Basler Geschichte.
CHF 30'000

Publikation Architekten von der Gotik zum Barock

Im dritten Band der Reihe zu verschiedenen Bauepochen in Basel von Rose-Marie Schulz-Rehberg wird das bedeutsame Schaffen von Architekten in Basel in einer Zeitspanne von 500 Jahren, von der Gotik zum Barock, zusammengefasst. Die Publikation erscheint im Christoph Merian Verlag.
CHF 35'000

Publikation Migrations-Schicksale in Basel

Das Buch soll einem breiten Publikum Einblick in die Zeitepoche vor und nach dem Zweiten Weltkrieg der Stadt Basel eröffnen und an Hand ausgewählter Biographien von Zuzügern und Flüchtlingen den Alltag, aber auch die besondere Situation Basel als Grenzstadt der Schweiz zeitgeschichtlich nachvollziehbar machen. Die Publikation nimmt ein historisch wichtiges Thema auf und zeigt exemplarisch, was es bedeutet zu flüchten und fremd zu sein. Gleichzeitig verweist sie auf ein aktuelles Thema der heutigen Zeit. Die Publikation erscheint im Christoph Merian Verlag.
CHF 25'000

Freie Musikschule, 40 Jahr Jubiläum

Die selbstverwaltete Freie Musikschule leistet seit 1978 mit aktuell 17 Lehrpersonen einen wichtigen Beitrag zur musischen Bildung von derzeit 270 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Basel, ohne von öffentlicher Hand regelmässig subventioniert zu werden. Die jährlichen Ensemblekonzerte geniessen Resonanz weit über den Schulkreis hinaus. Das Jubiläumskonzert mit dem Liedermacher Linard Bardill soll der Freien Musikschule neue Wege öffnen, Förderer und Freunde zu gewinnen, die die Arbeit der Schule ideell, tatkräftig oder finanziell unterstützen.
CHF 20'000

Kaserne Globâle

Im Herbst 2018 beginnt die erste Saison der Kaserne Basel unter einem neuen künstlerischen Leitungsteam. Mit dem Eröffnungsschwerpunkt "Kaserne Globâle", einem Fest für Theater, Musik und bildende Kunst, sollen neue programmatische Akzente gesetzt werden, die Ausblick geben auf die künftigen künstlerischen Tendenzen der Kaserne.

Ein wesentlicher Teil des Programms dient der Vermittlung und dem Einbezug des Publikums. In Vorbereitung ist unter anderem ein audiovisuelles Vermittlungsprojekt, das die Kaserne Basel zusammen mit lokalen Künstlerinnen und Theaterpädagoginnen sowie 100 Schülerinnen des Zentrums für Brückenangebote realisieren wird.
CHF 25'000

Bürgerliches Waisenhaus, 350 Jahr Jubiläum im 2019

Das Bürgerliche Waisenhaus ist aus Basel nicht wegzudenken. Es prägt mit seinen Mauern mitten in der Stadt nicht nur das Stadtbild, sondern war immer auch ein Teil der sozialen und politischen Geschichte der Stadt Basel. Die Aufarbeitung seiner Geschichte beleuchtet darum verschiedene wichtige Aspekte der Basler Geschichte. Zudem leistet sie einen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Praktiken der Fremdplatzierungen in der Schweiz bei. Die Form der Vermittlung – Publikation und Ausstellung – ermöglicht für unterschiedliche Zielgruppen, Fachpersonen wie breite Öffentlichkeit einen Zugang zu dieser Geschichte. Zudem bieten die beiden Vermittlungsformen auf unterschiedliche Weise Einblicke in den Alltag der Institution sowie in das Leben von Fremdplatzierten. Vorurteile können abgebaut, veränderte Denkweisen verankert werden.
CHF 130'000

Edition Unik

Die älter werdende Gesellschaft hat ein Bedürfnis nach kulturell bereichernden Angeboten, bei denen die Reflexion der eigenen Biografie, das intergenerative Zusammenleben und die aktive Teilhabe von Menschen in der zweiten Lebenshälfte im Zentrum stehen. Die Heller Enterprises GmbH hat mit dem Projekt "Edition Unik" auf dieses Bedürfnis reagiert und befähigt Menschen mit dem Schreibprojekt Edition Unik Erinnerungen aus ihrem Leben aufzuschreiben und daraus ein Buch zu gestalten. Durch diese Befähigung wird die kulturelle Teilhabe und kulturelle Integration gefördert.
CHF 30'000

Augias oder Herakles auf der Kläranlage

Das Theaterstück des Vereins Kurzer Prozess orientiert sich an der sechsten Aufgabe des Herakles aus der antiken Heldensage: die Reinigung der Ställe des Augias. Im Stück steht der antike Heros auf einer Kläranlage, welche er ausmisten und wieder zum Laufen bringen soll. Das Stück bespielt die Kläranlage theatralisch und setzt sich mit realen Problemen und Herausforderungen unserer Gegenwart auseinander, wie zum Beispiel die Werte unseres Konsums oder die Belastung der Abwässer. Das interdisziplinäre Projekt verspricht ebenso originell, unterhaltsam und lehrreich zu werden.
CHF 15'000

Es war einmal beim Kunstmuseum

Der freischaffende Fotograf und Kulturhistoriker Pascal Trudon plant die Rekonstruktion des Gassenzimmers an der Dufourstrasse (1992-1993) beim Kunstmuseum Basel. Seine Installation, ein Buch sowie öffentliche Vortrags- und Gesprächsabende nehmen Bezug auf eine gesellschaftliche und kulturelle Ausnahmesituation, welche bei der Bevölkerung in der Basler Innenstadt anfangs der 1990er-Jahre zu Kontroversen geführt hat und heute wieder wichtige Bezüge zu aktuellen Suchtphänomenen ermöglicht.
CHF 40'000

Widerhall an der Grenze

Der Verein Recycled Illusions veranstaltet mit dem Projekt "Widerhall an der Grenze" einen Live-Audio-Walk im Iselin-Quartier. Der Live-Audio-Walk ist ein ungewöhnliches, aber attraktives und erfolgreiches künstlerisches Format, welches einem breiten Publikum ermöglicht, tief in die Gedankenwelt von Menschen einzutauchen und andere Perspektiven kennenzulernen. Er soll Menschen mit Migrationsgeschichten eine Stimme geben und auf ihre unterschiedlichen Problemstellungen und Bedürfnisse eingehen. Die Mitwirkenden unterschiedlicher Sprachzugehörigkeit und Herkunft aus dem Quartier sollen ihre Kontakte ausbauen und vertiefen und durch ihre Mitwirkung zu mehr kultureller Teilhabe befähigt werden.
CHF 25'000

Beatbox Battle 2018

Der Verein Grand Beatbox Battle präsentiert in Basel lokale, nationale und internationale Vocal Percussion und Beatboxing. Es ist eine Plattform für eine zeitgenössische und sich rasch wandelnde Musik und Performancekunst. Basel ist damit ein internationaler Treffpunkt der Beatbox-Szene, wo sich etablierte und junge Künstler und Künstlerinnen vernetzen, inspirieren und ihre Fähigkeiten weitergeben. Das Beatbox Battle ist ein Wettbewerb in drei Kategorien: Showcases (Einzel), Tag-Team Battle (Doppel) und Loopstation (Performances mit technischer Unterstützung).
CHF 8'000

Fotosammlung Ruth und Peter Herzog

Die Fotosammlung Ruth und Peter Herzog ist einzigartig in ihrem Umfang und im Spektrum der thematischen Zugänge, die in ihr angelegt sind. Die Sammlung besteht aus Einzelaufnahmen und in Alben zusammengefassten Bildern, die sämtliche seit der Erfindung des Mediums verwendeten Techniken repräsentieren und von denen die grosse Mehrheit zwischen 1839 und 1950 entstand. Der Schwerpunkt liegt bei der anonymen Alltagsfotografie. Darunter befinden sich viele einzigartige Werke von bekannten, hoch gehandelten Fotografen des 19. Jahrhunderts. Aktuelle Hochrechnungen zeigen, dass die Sammlung statt der ursprünglich geschätzten 300'000 Fotografien deren 500'000 aufweist, was einen erheblichen finanziellen Mehraufwand bedeutet. Es ist ein Gewinn für die Region Basel, dass die Fotosammlung durch die Stiftung Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett nun aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
CHF 160'000

Movie Camp 2018

Das Movie Camp, veranstaltet vom Verein Innovative Eye, ist ein seit vier Jahren bestehendes Angebot für bis zu 75 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren, die in einer Ferienwoche alles kennenlernen, was es braucht, um einen Film zu produzieren. Am Ende der Intensivkurse präsentieren alle Teilnehmenden die in Gruppen gedrehten Kurzfilme. Die Arbeit an einem gemeinsamen Filmprojekt im Camp soll technisches Wissen und ebenso Kenntnisse über die konzeptionelle Arbeit an einem Filmprojekt vermitteln. Es soll darüber hinaus die Teamfähigkeit fördern und zugleich ein fertiges "Produkt" schaffen.
CHF 8'000

Kulturwandel für Nachhaltigkeit mit Kunst und Wissenschaft (Symposium)

ARTPORT Basel erkundet mit einem Symposium während der Art Basel 2018, wie die Kooperation von Kunst und Kultur sowie Wissenschaft und Technologie am wirksamsten für die Ziele der nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden kann. Die Veranstalter bringen namhafte Persönlichkeiten aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um über relevante Fragestellungen zu diskutieren. Die Kooperationen wollen neues Wissen und Denken generieren, aus welchem sowohl Unternehmen als auch Politik, Bildungs- und Privatorganisationen schöpfen können, um Technologien und Grundhaltungen zu schaffen, die sich für ein gesundes ökologisches und gesellschaftliches Gleichgewicht einsetzen.
CHF 30'000

Taufbücher St. Theodor

Die Taufregister von St. Theodor sind die ältesten erhaltenen Taufbücher Europas und damit ein kulturgeschichtlicher Schatz von einzigartiger Bedeutung. Über fast 250 Jahre eröffnen sich Einblicke in die Kleinbasler Bevölkerungsstruktur, in alteingesessene und neuzugezogene Familien, in die Bedeutung der Kirchgemeinde St. Theodor und in die Rolle der Taufe für das gesellschaftliche Gefüge. Die Kirchgemeinde Kleinbasel setzt sich für eine geeignete Präsentation und Vermittlung der Taufbücher ein. Die geplante Installation "Taufbücher St. Theodor" soll ausgehend von ihrer jahrhundertelangen Geschichte, auf die Bedeutung der Theodorskirche als heutigem soziokulturellen Begegnungsort mit dem kirchlichen Generationenschwerpunkt 3K – KinderKircheKleinbasel hinweisen.
CHF 7'000

Kulturbüro Infrastruktur

Das Kulturbüro ist eine Werkstatt in der Projekte selbstständig realisiert werden können. Regelmässig finden Workshops zu aktuellen digitalen Gestaltungstechniken statt und werden Reparatur- und Recyclingangebote rund um Technik initiiert. Zudem stellt das Kulturbüro zu günstigen Konditionen audiovisuelle Technik und Geräte sowie in Kooperation mit CarVelo ein E-Lastenvelo zur Verfügung. Die Erneuerung der Peripheriegeräte und des Ladens ermöglicht die Fortsetzung dieses für die Kreativszene grundlegenden und stark nachgefragten Angebots.
CHF 20'000

Theaterfestival Basel "A Piece of 2"

Das Theaterfestival Basel hat den niederländischen Theatermacher Nick Steur eingeladen um die "Stadt als Bühne" zu bespielen. In einem kontinuierlichen Prozess, über sieben Stunden hinweg, balanciert Nick Steur im Projekt "A Piece of 2" zwei mannshohe und tonnenschwere Steine aufeinander. So entsteht im Verlauf der Performance – mit nichts als einigen Stahlrohren und Flaschenzügen und der Muskelkraft des Künstlers – eine atemberaubende Skulptur, die die Schwerkraft scheinbar ausser Kraft setzt. Das Projekt richtet sich an das breite Publikum, die Passanten sind eingeladen zu verweilen und zu staunen.
CHF 30'000

Urban Games

Der Verein Digitalbühne forscht seit 2016 an modernen Erzählformen. Sie nutzt verschiedene mediale Erzählarten wie Puppenspiel, Virtual Reality und Robotik. Aktuell arbeitet sie an einem Vermittlungsprojekt, das durch die Erarbeitung eines Urban Games Jugendlichen die verschiedenen Erzähltechniken erklärt. Das Projekt will zeigen, dass sowohl die Entwicklung von Games als auch von Theaterstücken eine hochsoziale Arbeit ist und dass die Welt von heute und morgen Teamplayer braucht.
Indem das Projekt mit Schülern ein Urban-Game entwickelt, werden diese gleichzeitig motiviert, eigene Ideen einzubringen und im Team kreativ umzusetzen. Das Projekt ist ebenso neuartig wie zielgruppengerecht und entspricht einem Bedarf an Formaten, die Medienkompetenz von jungen Menschen zu schulen.
CHF 15'000

wildwuX 2018 - 2020

Seit 2003 findet das biennale Kunst- und Kulturfestival wildwuchs statt. Von Beginn an hat wildwuchs Aussenseiterpositionen gestärkt, Menschen unterschiedlichster Provenienz als Akteurinnen und Akteure ins Zentrum gestellt und kulturelle Vielfalt, Diversität und Nonkonformismus mit künstlerischen Mitteln ermöglicht. Unter dem Label wildwuX realisiert der Verein auf das ganze Jahr verteilt einzelne Aktivitäten, Projekte und Formate an verschiedenen Orten in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kultureinrichtungen und Partnerinstitutionen. Das Programm wildwuX stärkt durch positive Vorbilder in seinen Projekten das Selbstwertgefühl der Betroffenen und ermöglicht ihnen die Teilnahme und –habe am gesellschaftlichen wie auch kulturellen Leben.
Für die Jahre 2018-2020 insgesamt CHF 180'000

2016

Basler Geschichte

Der Verein Basler Geschichte hat zum Ziel, die Basler Geschichtsschreibung auf einen zeitgemässen Stand zu bringen und dabei Lücken zu füllen und offene Fragen sowie weitgehend unerforschte Themen aufzugreifen. Es entstehen zehn Bände mit Forschungsergebnissen für ein Fachpublikum und eine reich illustrierte populärwissenschaftlich ausgerichtete Überblicksdarstellung für die geschichtsinteressierte Bevölkerung. Ein Online-Portal stellt laufend neu erarbeitetes Material öffentlich zur Verfügung. Das Projekt ist dadurch kontinuierlich öffentlich sichtbar und tritt in einen Dialog mit den künftigen Nutzerinnen und Nutzer der Stadtgeschichte. Das Projekt "Stadt.Geschichte.Basel" ist ein wertvoller Beitrag zum Erhalt und zur Vermittlung von Wissen über die Geschichte Basels und bietet die unverzichtbare Grundlage für die Reflexion über die lokalen kulturellen Identitäten.
Für die Jahre 2017 – 2024 insgesamt CHF 800'000

Sproochschatz

Dialekt ist ein Kulturgut und muss wie jede andere Sprache gepflegt werden. Der Verein "Basler Interessengemeinschaft Dialekt" möchte der Mundart in den Kindergärten besondere Aufmerksamkeit schenken. Er hat die Initiative ergriffen und ein Lehrmittel entwickeln lassen. Es geht darum, den Dialekt auf eine spielerische, mündliche und sinnliche Art zu fördern. Das Lehrmittel ist vom Prinzip her als Spiel aufgebaut und inszeniert eine Schnitzeljagd durch die Stadt, durch den Ort also, an dem die Sprache gesprochen wird, die es zu fördern gilt. Neben dem Dialekt lernen die Kinder ihre Stadt Basel und deren Geschichten kennen. Die spielerische Auseinandersetzung mit dem Dialekt, leistet einen Beitrag zur Identitätsfindung aller Basler Kinder und kann für fremdsprachige Kinder integrationsfördernd sein.
CHF 50'000

Paradise War - Die Bruno Manser Story

Bruno Manser ist in Basel geboren und zur Schule gegangen. Er setzte sich uneigennützig für die Erhaltung der tropischen Regenwälder und für die Rechte der indigenen Völker ein. Er tat dies mutig, beharrlich und scheute sich nicht vor der scheinbar Unüberwindbarkeit der Lage. Der Spielfilm, der die Geschichte ganz aus der Perspektive von Bruno Manser erzählt, thematisiert diese noch heute aktuellen Themen. Produktionsfirma ist A Film Company GmbH.
CHF 200'000

Stadtkino

Das Stadtkino leistet einen wichtigen Beitrag in der Vermittlung und Pflege der Filmkunst. Im Zentrum stehen die Pflege des filmhistorischen Repertoires, umfassende Retrospektiven sowie die Präsentation inhaltlich oder formal innovativer Werke. Trotz regelmässiger Instandsetzungen sind nach 18 Jahren Vollprogramm mit jährlich 300 Filmen in 800 Vorstellungen grössere Renovationsarbeiten notwendig und auch in den Büroräumlichkeiten muss ein Teil der Infrastruktur erneuert werden.
CHF 50'000

Parcours Humain Basel

Parcours Humain ist eine Plattform, auf der mit den Mitteln der Kunst und des Dialogs auf die aktuelle humanitäre Not aufmerksam gemacht wird. Es geht beim Projekt nicht nur um blosses Ausstellen, sondern um Begegnungen und Diskurse. Es spricht eine wichtige Zielgruppe an – die Aufnahmegesellschaft. Es geht für einmal nicht um die Integrationsleistung der Betroffenen, sondern um die Gesellschaft, die sie aufnehmen soll. Die Trägerschaft des Projekts ist der Kunstverein "Weg der Menschlichkeit".
CHF 70'000

DOCK

Der Verein Dokumentationsstelle Basler Kunschschaffender betreibt mit dem DOCK (Archiv, Diskurs- und Kunstraum) eine Anlaufstelle für Kunstschaffende, Kuratorinnen und Kuratoren und Kunstinteressierte. Er stellt von 270 regionalen Kunstschaffenden Informations- und Recherchematerial zur Verfügung und hält dieses Material physisch und auf der Website aktuell. Die verschiedenen Vermittlungsformate sind innovativ und niederschwellig und erreichen auch die Quartierbewohnerinnen und –bewohner.
Für die Jahre 2017-2019 insgesamt CHF 60'000

Kindsköpfe 2017

Zum dritten Mal seit 2015 bietet die Lesereihe "Kindsköpfe" 9 Veranstaltungen im Sääli über dem Restaurant Goldenes Fass. Das Konzept begeistert sowohl die Lesenden wie auch das Publikum. Die Initiantinnen Katharina Baur und Tanja Schmid (Herrera Entertainment) erarbeiten mit Schauspielern und einer Dramaturgin die Kindergeschichten und kombinieren sie mit anderen Texten. Die Kombination verschiedener Gattungen und Stile bietet Überraschungsmomente und sorgt für unterhaltsame Literaturabende. Das Projekt vermittelt Literatur und darstellende Kunst und bereichert mit seinem besonderen Fokus und Programm die Literaturszene.
CHF 5'000

Summe Wochenende

Unter dem Zeichen ∑ für Summe versammeln sich im November 2016 rund 20 unabhängige Kunsträume aus dem Raum Basel, um gemeinsam in der Öffentlichkeit aufzutreten. Wie schon im vergangenen Jahr wird dieser Anlass durch das Basler Künstler- und Kuratorenkollektiv Dr. Kuckucks Labrador organisiert. Geplant ist diesmal ein gemeinsames, koordiniertes Wochenendprogramm. Der gemeinsame Auftritt ist sinnvoll, um ein breiteres Publikum zu erreichen und den Austausch untereinander zu fördern.
CHF 6'000

Stingray Editions

Stingray Editions ist eine 2015 gegründete Plattform für unterschiedliche künstlerische Projekte wie Performances, Konzerte, Ausstellungen und Veröffentlichungen. Die Initianten, Kambiz Shafei und Sarina Scheidegger, suchen für jedes Projekt geeignete Autoren (Künstler, Musiker und Wissenschaftler) und wählen dazu passende Formate. Dabei steht die individuelle Gestaltung der Projekte mit den Beteiligten im Zentrum. Die Stingray Editions bieten einer Vielfalt von künstlerischen Experimenten Raum. Die Projektidee ist vielversprechend und interdisziplinär ausgerichtet.
CHF 10'000

Hilfe das Volk kommt

Das Literatur- und Theaterprojekt des Vereins Les artistes dépressifs wurde mit dem Literarischen Colloquium Berlin initiiert. Aus gemeinsamen Diskussionen und Arbeiten von Autoren aus der Schweiz, der Türkei und Ägypten zu den Themen Demokratie und Aufstand sowie der Rolle, die Theater und Literatur dabei spielen, entstand ein vielfältiger Textpool. Dieser wird ins Deutsche, Arabische und Türkische übersetzt und in szenischen Lesungen in den Herkunftsländern aufgeführt. Das Projekt zeichnet sich durch eine hohe Aktualität der Thematik aus. Es denkt über Basel hinaus und fördert die Auseinandersetzung mit anderen Kulturkreisen.
CHF 5'000

Slam Basel 2016/2017

Der Kulturverein Slam Basel organisiert erfolgreich Poetry Slams und Meisterschaften. Pro Abend treten acht eingeladene Poetinnen und Poeten aus dem In- und Ausland mit ihren Texten auf. Das Publikum juriert mit Wertungstafeln die Auftritte der Slammer und bestimmt so den Sieger. Für die Saison 2016/2017 sind 5 Veranstaltungen im SUD geplant. Poetry Slam hat sich als Genre der Gegenwartsliteratur etabliert.
CHF 7'500

Requiem for a piece of meat

Das Projekt untersucht mit künstlerischen Mitteln (Theater, Tanz, Musik) das Thema Fleisch und die gängigen Körperzuordnungen und Hierarchien. Die Beschäftigung mit dem Thema Körperlichkeit, Fleisch und den widersprüchlichen Beziehungen zwischen Mensch und Tier betrifft letztlich die Frage danach, was den Menschen und seinen Sonderstatus ausmacht. Die interdisziplinäre Vorgehensweise und der Einbezug von Tieren macht das Projekt zu einem originellen, herausfordernden und aufsehenerregenden Kulturereignis. Träger ist die 3art3 Company.
CHF 10'000

Warum Rudolf Geigy nach Afrika aufbrach

Der Filmemacher Stéphane Kleeb porträtiert mit Rudolf Geigy eine Persönlichkeit, die Basel wichtige Impulse gab. Statt in die Fussstampfen der elterlichen Basler Chemiedynastie zu treten studierte er Zoologie, war Gründer und erster Direktor des Schweizerischen Tropeninstituts, Naturwissenschaftler, Anthropologe, Naturschützer, Entwicklungshelfer und Unternehmer. Durch die akribischen Recherchen im Staatsarchiv, beim Schweizerischen Tropeninstitut und dank den Interviews der noch lebenden Zeitzeugen werden einzigartige historische Quellen gesichert und aufbereitet und damit ein Stück Basler Stadtgeschichte dokumentiert.
CHF 30'000

Was wäre wenn...

Im Rahmen des 50 Jahr Jubiläums des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) an der ETH Zürich gehen Sarah Barth und Natalia Wespi, zwei Basler Architektinnen, mit dem Projekt "Was wäre wenn…" der Frage nach, wie die Stadt auch hätte sein können. Das Projekt nimmt sich die Resultate von Wettbewerben, Studien und Ausschreibungen im öffentlichen Raum zum Thema und möchte mittels Bau- und Projektplänen aus dem gta-Archiv temporäre Kleinbauten erstellen und nach dem Vorbild der Camera Obscura und der Bluescreen Technik bespielen. Es entstehen bildliche Überlagerungen vor Ort, die zeigen, was wäre, wenn anstelle des Gebauten ein anderes Projekt aus dem Architekturwettbewerb realisiert worden wäre. In Basel werden der Theaterplatz und seine unmittelbare Umgebung in den Fokus genommen. Das Projekt findet im öffentlichen Raum statt und richtet deshalb einen niederschwelligen Blick hinter die Kulissen der Stadt.
CHF 7'500

Tango

Das Sinfonieorchester Collegium Musicum Basel plant für die diesjährige Saison ein besonderes Konzert, das "Viola Tango Rock Concerto" von Benjamin Yusupov. Das Konzert wird live von einer Tangotänzerin begleitet. Ihr musikalischer Partner beginnt mit einer Bratsche zu spielen, im Verlauf des Werks wechselt er zu einer fünfseitigen elektrischen Geige und am Ende des Stücks tanzt auch er Tango. Das Konzert testet die Wandelbarkeit des Orchesters, versucht mit einem neuen, interdisziplinären Format jüngeres Publikum anzusprechen und öffnet den musikalischen Horizont von Orchester und Publikum.
CHF 15'000

Die Welt lesen. Der Buchclub

Das Literaturecho möchte mit dem Projekt "Die Welt lesen. Der Buchclub" eine literarische Begegnungsplattform für Deutschsprachige kreieren. Im Buchclub treffen sich monatlich Menschen, um ihre Passion zu teilen und um über Bücher zu diskutieren und dabei neue Menschen und Kulturen kennenzulernen. Der Buchclub verfolgt das Ziel, jeden Monat ein Buch aus einem anderen Land dieser Welt zu lesen. Die Bücher sollen zum Dialog und zum Respekt zwischen den Kulturen beitragen.
CHF 26'000

Festival auf den Gleisen

Das Festival auf den Gleisen findet auf der Rückseite des Stellwerks im St. Johann Quartier in einem Bahnwagon statt und dient als Bühne für Kunstschaffende aus unterschiedlichen Sparten. An diesem Ort soll das Quartier und das Publikum in den künstlerischen Prozess mit einbezogen werden. Das Festival ist eine sympathische kleine Veranstaltung, die mit interessanten Kulturformaten Familien aus den umliegenden Quartieren anspricht. Das Programm wird mit professionellen Kulturschaffenden aus der Region gestaltet.
CHF 15'000

Oslo Night 2016

Die jährlich stattfindende Oslo Night ist ein disziplinübergreifender Kultur-Parcours mit Ausstellungen, Performances, Workshops, Installationen, Talks, Screenings und Konzerten und bringt nicht nur junge Kreative auf das Areal, sondern lockt ein breites Kulturpublikum an wie z.B. Familien mit Kindern. Die Oslo Night ist als Kooperationsveranstaltung der Kulturakteure des Dreispitzes, ein wichtiges Gefäss der Quartierentwicklung und dient der Bildung einer gemeinsamen Identität. Das Programm verspricht Kunstgenuss für ein breites Publikum und bietet einen repräsentativen Einblick in die Institutionen, Organisationen und Häuser im werdenden Kultur-Quartier.
CHF 20'000

Gässli Film Festival 2016

Das achte Gässli Film Festival findet wie jedes Jahr im Gerbergässlein statt und bietet eine Mischung aus Film-Screenings (Wettbewerb sowie Filme des Ehrengastes), Diskussionspanels, Workshops und Networking-Events. Diesjähriger Ehrengast ist Randal Kleiser, bekannt durch Filme wie Grease, Blue Lagoon und Honey I Blew Up The Kids. Zusätzlich bekommt das Publikum Einblick in aktuelle "Virtual Reality" Technologien. Als Abschlussevent soll auf dem Barfüsserplatz ein Autokino im Stil der 50er Jahre stattfinden. Eine wichtige Neuerung ist das lang ersehnte Regendach. Das Gässli Film Festival ist ein origineller Kulturevent mit internationalem Flair.
CHF 22'500

Social Muscle Club Basel

Die Anlässe des Vereins Social Muscle Club stellen das Schenken und Wünschen in den Vordergrund. Kernstück ist ein Spiel, das alternierend mit einem organisierten Bühnenprogramm (Performances, Live-Kunst, Band, Open Stage, Kulinarischem) innerhalb des Publikums stattfindet. In Geben- und Nehmen-Aktionsrunden formulieren die Teilnehmenden ihre Wünsche und schenken im Gegenzug der Gemeinschaft das, was zu geben sie bereit sind. Für dieses Jahr findet der Clubanlass unter dem Motto "Hochzeit der Generationen" in Zusammenarbeit mit BewohnerInnen der Siedlungen Wohnen im Alter der CMS statt. Im Jahr 2017 sind Kooperationen mit der Offenen Kirche Elisabethen und ihrem Projekt DA-SEIN für Asylsuchende und Sans-Papiers geplant. Der Social Muscle Club ermöglicht Begegnungen von Menschen unterschiedlichen Alters und aus verschiedenen sozialen Kontexten.
Für die Jahre 2016 und 2017 insgesamt CHF 30'000

Druckstelle

Der Verein Druckstelle arbeitet mit Kindern und Jugendlichen aus einem armutsbetroffenen und eher bildungsfernen Quartier. Die Kinder und Jugendlichen werden unter Begleitung an die Buchherstellung herangeführt, lernen dabei ihre eigenen Ideen zu entwickeln, ihre eigenen Bilder zu erschaffen und darüber zu reden. Sie sind somit handwerklich tätig, werden gefordert und vor allem ernst genommen. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Kreativität bestärkt in hohem Masse die Beziehung zum eigenen Tun und zur eigenen Ideenwelt. Die Druckstelle ist ein Treffpunkt, der durch, mit und rund um die Ideen der Kinder und Jugendlichen betrieben wird.
Für die Jahre 2016 – 2018 insgesamt CHF 90'000

Paul Schatz Laboratorium

Die Basler Paul Schatz Stiftung verwaltet und vermittelt den Nachlass des Erfinders, Künstlers und Technikers Paul Schatz (1898-1979). Werk und Leben des Künstlers und Erfinders sind eng mit der Region Basel verbunden und stellen ein einmaliges und sowohl historisch wie auch ästhetisch bedeutsames kulturelles Erbe dar. Durch die interdisziplinären Aktivitäten der Paul Schatz Stiftung wird nicht nur der Zugang öffentlich gemacht, sondern über geeignete Vermittlungsformate werden kreative und kognitive Fähigkeiten geschult und sowohl künstlerische wie auch technische Zukunftsentwürfe ermöglicht. Für die Umsetzung der Vermittlungsaktivitäten ist die Aufwertung der Infrastruktur notwendig.
CHF 30'000

Deuxpiece 2016

Hinter dem Raum für zeitgenössische Kunst Deuxpiece steht ein ehrenamtlich und not-for-profit arbeitender Verein, bei dem alle Mitwirkenden einen professionellen Hintergrund im Kunstbereich haben. Die Initianten veranstalten ortsspezifische interdisziplinäre Kunstprojekte und vernetzen Kunstschaffende in Basel, Berlin und New York. Als unabhängiger Kunstraum entspricht Deuxpiece einem Bedürfnis der Basler Kunstszene, insbesondere bei jungen Kunstschaffenden und einem neugierigen, vielseitigen kulturinteressierten regionalen Publikum.
CHF 5'000

MacherSchaft

Die Gemeinschafts- und Quartierwerkstatt MacherSchaft stellt eine professionelle Infrastruktur zur Verfügung, damit passionierte Handwerker/innen ihre Projekte gemeinsam realisieren können, ohne dazu eine eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen. So schafft der Verein MacherSchaft eine Begegnungsplattform und leistet einen Beitrag zur sozialen Vernetzung unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen im Quartier.
CHF 50'000

ManaBar

Der Verein VAiSk (Verein für Aufklärung über Internet und Spielkultur) hat festgestellt, dass in Basel ein Publikum für Geek-Kultur und insbesondere für Spiele vorhanden ist und dass ein grosser Bedarf nach Treffpunkten und Veranstaltungen besteht. Deshalb führen die Initianten unter dem Label ManaBar Events im Bereich Spielkultur und eSports (Public Viewings und Wettkämpfe) durch. Das Ziel ist es, im Verlauf des Jahres 2016 die Community zu vergrössern und eine Basler Plattform für Spielekultur aufzubauen, physisch in Form eines mit der erforderlichen Technik ausgestatteten Veranstaltungs- und Übertragungsraums und medial durch die Bespielung der szeneeigenen Video- und Streamingplattformen.
CHF 15'000

BelleVue

BelleVue ist ein innovativer Offspace, der sich in Basel als Forum für kritische Auseinandersetzung mit Fotografie in ihren kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhängen etabliert hat. Der Verein BelleVue versteht es, mit lokalen Kunstschaffenden gesellschaftlich relevante Themen in den Fokus zu stellen.
CHF 6'900

Deli Projects

Der Verein Deli Projects kuratiert innovative ortsspezifische Kunstprojekt und leistet einen ausserinstitutionellen Beitrag zum kulturellen Leben Basels. Das Programm ist spartenübergreifend, die Projekte sind originell und versprechen viel Aufmerksamkeit für die Arbeit junger Kunstschaffenden in der Stadt zu generieren.
CHF 9'000

A Roland for an Oliver

Das Projekt bietet für die unabhängigen, nicht kommerziellen Kunstorte und Kunstprojekte während der Art Basel eine Plattform, sich zu präsentieren. Dies geschieht in analoger und digitaler Form. In der gedruckten Ausgabe gibt das handliche Büchlein in Deutsch und Englisch Informationen zum Profil der Institutionen, Adressen und Öffnungszeiten etc. A Roland for an Oliver schafft Vernetzung und fördert den Austausch zwischen Akteuren und Publikum.
CHF 10'000

Swikos Filmfestival 2016

Der Verein Swiss Kos Art zeigt und prämiert 14 Kurzfilme zu relevanten Themen von jungen Filmschaffenden aus der Schweiz, Albanien, Mazedonien, Serbien, Bosnien und der Türkei. Das Festival ermöglicht einen kulturellen Austausch zwischen SchweizerInnen und MigrantInnen, der über die Sprache des Films auf einer künstlerischen Ebene stattfindet.
CHF 7'500

KreaB

Zehn Vertreter aus verschiedenen Kreativbranchen haben den Verein Kreatives Basel (KreaB) gegründet. Sie wollen mit dem Branchenverband eine verbesserte Wahrnehmung erreichen und verbesserte Auftrittsmöglichkeiten der lokalen Kreativwirtschaftsbranche fördern, Lobbyarbeit machen, Netzwerkanlässe organisieren und Ansprechpartner für andere Verbände, Hochschulen und Förderstelle sein. Der Verein ist in der Aufbauphase und füllt eine wichtige Lücke im Kreativwirtschaftsbereich. Die vorgesehene Lobby- und Netzwerkarbeit braucht es, um Branche und Standort zu stärken und Verständnis zu schaffen.
CHF 30'000

Balimage Filmkultur 2016

Der Verein Balimage leistet seit Jahren gute Arbeit zur Förderung des regionalen Filmschaffens. Die Filme, die gefördert werden, müssen auch vermittelt werden. Hier setzt das Projekt "Filmkultur" an. Innerhalb zweier Jahre werden verschiedene Formate für die Vermittlung des Films und der Videokunst, für die Vernetzung der Filmschaffenden und für die Professionalisierung und Synergienutzung der Filmszene entwickelt. Diese Arbeit ergänzt die Filmproduktionsförderung und stärkt die unterschiedlichen Protagonisten dieses Teilmarktes der Kreativwirtschaft und unterstützt den Nachwuchs. Zudem erhält das filminteressierte Publikum einen erweiterten Einblick ins regionale Filmschaffen und kommt regelmässig in Kontakt mit der Szene.
Für die Jahre 2016 und 2017 insgesamt CHF 60'000

Publikation "Das Basler Frauenstimmrecht"

Nach jahrzehntelangem Ringen sprach sich in Basel-Stadt vor 50 Jahren eine Männermehrheit für die Einführung des Frauenstimmrechts aus. Damit war Basel der erste Kanton der deutschen Schweiz, der noch vor der gesamtschweizerischen Einführung von 1971 diesen Schritt zustande brachte. Die Publikation rekonstruiert die fünf Abstimmungsgrundlagen, die es bis zum Durchbruch von 1966 brauchte, sie analysiert die heute schwer nachvollziehbaren Argumente gegen die politische Gleichstellung der Frau, die unterschiedlichen Haltungen der Parteien und insbesondere die Gründe für den in den 1950er/60er Jahre allmählich eintretenden Wandel. Die Einführung des Frauenstimmrechts auf kantonaler Ebene ist ein einschneidendes und wichtiges historisches Ereignis. Die Publikation erscheint im Christoph Merian Verlag.
CHF 20'000

Depot Basel 2016

Das Depot Basel versteht sich als Ort, an dem der Basler Bevölkerung Inhalte rund um das Thema Design näher gebracht werden. Mit dem Jahresprogramm will der Verein den BesucherInnen die Möglichkeit bieten, einen Bezug zwischen den dargestellten und diskutierten Design-Themen und dem eigenen Alltag herzustellen. Depot Basel funktioniert als vermittelndes und verbindendes Element zwischen verschiedenen Disziplinen, Generationen, Kulturen und Perspektiven. Basel hat mit dem Depot eine Anlaufstelle zum Thema Gestaltung und Alltagskultur von lokalem und internationalem Ansehen, hier finden Begegnungen ganz unterschiedlicher Menschen auf Augenhöhe statt.
CHF 15'000

Accalia

Das Projekt "Accalia" von Sebastian Zuber bietet eine neuartige und gleichzeitig attraktive Verflechtung von Medienkunst und darstellender Kunst. Es ermöglicht lokalen Künstlern die Präsentation und Weiterentwicklung ihres innovativen, interdisziplinären Kunstschaffens. Der Spielort in der Zollhalle (Stellwerk beim Bahnhof St. Johann) ist besonders geeignet für aussergewöhnliche und ortsspezifische Produktionen und stellt eine bereichernde Ergänzung zu den konventionellen Orten für darstellende Künste in Basel dar.
CHF 6'000

Festival de L'Aube-Fajr

Das Festival de L'Aube-Fajr, durchgeführt vom Verein TAGAMUDA, besteht aus einem Filmprogramm, einem Spezialfokus zum Thema IS (DAESH), Lehrveranstaltungen, einem Workshop und Rahmenveranstaltungen. Im Filmprogramm werden rund ein Dutzend sorgfältig ausgewählter Dokumentar- und Spielfilme gezeigt, darunter postrevolutionäre Filme, die unter dem Einfluss des arabischen Frühlings entstanden und Filme, welche die scheinbare Gegensätzlichkeit von Orient und Okzident unterlaufen und damit die poetisch-interkulturelle Philosophie des Festivals stützen. Ergänzt wird das Filmprogramm durch Gesprächsformate und künstlerische Interventionen. Das Festival fördert damit den Dialog zwischen Ausländern bzw. Migranten und Schweizern und das gegenseitige Verständnis.
CHF 20'000

Stückbox

Das Projekt Stückbox vom Verein Matterhorn Produktionen versteht sich als Labor für zeitgenössische Dramatik. Alle Entstehungsphasen einer Stückentwicklung und Inszenierung sind öffentlich einsehbar und werden mit dem Publikum diskutiert. An den sogenannten Kaltlesungen lesen Schauspieler in Anwesenheit des Autors ein neues, unfertiges bzw. im Entstehen begriffenes Stück. Im anschliessenden Gespräch erhält der Autor von Lesenden und Publikum Feedback, welches in die Weiterarbeit am Text und in die Inszenierung einfliesst. Stückbox fördert den Austausch unter Amateuren und Professionellen und bindet das Publikum in den Prozess des Theaterschaffens ein.
CHF 30'000

Villa Renata 2016

Die Villa Renata ist ein Zwischennutzungsprojekt in einer alten Villa an der Socinstrasse und fungiert als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst (Offspace). Das Jahresprogramm fokussiert auf einen Künstler-Mix von jungen, aufstrebenden und bereits etablierten Kunstschaffenden. Die Villa Renata entspricht einem grossen Bedürfnis, insbesondere bei jungen Kunstschaffenden und einem neugierigen, vielseitigen kulturinteressierten regionalen Publikum.
CHF 6'000

Namenbuch Basel-Stadt, Band 2 und 3

Im Christoph Merian Verlag erscheinen im Herbst 2016 der zweite und dritte Band "Die Ortsnamen von Basel" und "Die Ortsnamengebung im Kanton Basel-Stadt". Das Baselstädtische Namenbuch schliesst eine bisher bestehende Lücke, gibt es doch kein umfassendes Werk, welches alle Orts- und Flurnamen im Kanton erfasst. Es wird über Jahrzehnte das Standardwerk sein, welches jahrelange Forschungsarbeiten der breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.
CHF 50'000

Stellwerk, Stufenmietmodell für Jungunternehmer

Das Stellwerk ermöglicht 50 kreativschaffenden Jungunternehmern in deren Angangs- und Gründungsphase in einem inspirierenden Umfeld Atelierfläche günstig zu mieten, sich zu vernetzen, Gleichgesinnte zu treffen und ihre Geschäftsideen weiterzuentwickeln und umzusetzen. In den vergangenen Jahren hat sich das Stellwerk als wirksames Engagement im Bereich Kreativwirtschaft erwiesen. Der Verein Stellwerk hat nun Massnahmen ergriffen, um das Stellwerk nachhaltig zu sichern und ein Stufenmietmodell eingeführt, welches sich nach drei Jahren eingependelt hat. Die zeitlich begrenzte Unterstützung des Stufenmietmodells ist auch ein wichtiges Statement der Christoph Merian Stiftung für die Kreativwirtschaftsförderung.
Für die Jahre 2016 – 2018 insgesamt CHF 90'000

Nightwalks with Teenagers

Die kanadische Performancegruppe Mammalian Diving Reflex legt das Zepter in die Hände von
Jugendlichen. Eine Woche lang erkundigt die Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Jugendzentrum Lavater die Umgebung, mit dem Ziel eine Nachtwanderung für Erwachsene und Kinder zu erarbeiten. Die Jugendlichen leiten die Erwachsenen an, die Welt mit ihren Augen zu sehen. Es ist besonders zu würdigen, dass die Künstlergruppe die gleichberechtigte Arbeitsweise von Kindern und Jugendlichen so stark ins Zentrum der Vermittlungsarbeit stellt. Das Projekt findet im Rahmen des Theaterfestival Basel 2016 statt.
CHF 30'000

Architektur und Stadt

Blaser Architekten führen im schauraum-b zwei Veranstaltungsreihen mit je einer begleitenden Ausstellung durch. Unter den Titeln "Flüchtiges Zuhause – Temporäre Räume" und "RaumGeruch – Architektur geht durch die Nase" werden Praxiswissen und Problemlösungsansätze präsentiert. Die Ausstellungen und Veranstaltungen sollen verschiedene Auswirkungen von gesellschaftlichen Veränderungen (wie zum Beispiel Migrationsbewegungen) auf den Raum, die Architektur und das Zusammenleben bewusst machen, vertiefen und diskutieren.
CHF 15'000

Schauraum-b

Blaser Architekten führen im schauraum-b zwei Veranstaltungsreihen mit je einer begleitenden Ausstellung durch. Unter den Titeln "Flüchtiges Zuhause – Temporäre Räume" und "RaumGeruch – Architektur geht durch die Nase" werden Praxiswissen und Problemlösungsansätze präsentiert. Die Ausstellungen und Veranstaltungen sollen verschiedene Auswirkungen von gesellschaftlichen Veränderungen (wie zum Beispiel Migrationsbewegungen) auf den Raum, die Architektur und das Zusammenleben bewusst machen, vertiefen und diskutieren.
CHF 15'000

Drawinghell

Im No Border Café kommen Asylsuchende aus dem EVZ und Einheimische aus der Stadt zusammen, um miteinander Zeit zu verbringen, sich auszutauschen oder zusammen Karten zu spielen. Der Verein bblackboxx als Betreiber des No Border Cafés lanciert mit der Künstlerin Lika Nüssli das Projekt "Drawinghell". Die Künstlerin lässt sich dabei von den täglichen Besuchenden im No Border Café und den örtlichen Gegebenheiten inspirieren und involviert sie in einen kreativen und kommunikativen Prozess. Gemeinsam wird zwar an einer Zeichnungsinstallation gearbeitet, das Projekt bietet aber in erster Linie eine wertvolle Ausgangslage für Begegnungen und Austausch und leistet damit einen wertvollen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt.
CHF 7'200

Schwarzwaldallee 2016

Die Schwarzwaldallee ist ein Offspace, ein nicht-kommerzieller Ausstellungs- und Projektraum für zeitgenössische Kunst. Der Verein Schwarzwaldallee will mit einem vielseitigen Programm dem Bedürfnis von jungen Kunstschaffenden sowie einem vielseitigen interessierten lokalen Kunstpublikum entsprechen und eine Ergänzung zum Angebot der Museen und Galerien im Raum Nordwestschweiz bieten.
CHF 15'000

ZweitesDesign

Beim Upcycling werden Abfallprodukte oder nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt. Der Verein ZweitesDesign bietet für die Basler Upcyclingsszene eine Produkteentwicklungs- und Vernetzungsplattform sowie eine bedürfnisorientierte Vertriebsmöglichkeit an. Upcycling ist im Zeitalter der Wegwerfgesellschaft ein relevantes Thema. Die Plattform fördert den kreativen und nachhaltigen Umgang mit wiederverwendbaren Materialen.
CHF 12'000

Schweizer Kulturhackathon 2016

Seit Jahren digitalisieren Bibliotheken, Archive und Museen ihre Bestände und machen diese teilweise online verfügbar. Das Potential dieser Digitalisate ist jedoch bei Weitem nicht ausgeschöpft. Der Verein Opendata.ch ergründet mit dem Projekt Schweizer Kulturhackathon das Potential des digitalen Kulturerbes und dessen Weiterverwendung in einem zweitägigen Hack-Marathon in der Universitätsbibliothek Basel. Damit wird ein Beitrag zur Öffnung von Kulturdaten, zur Visibilität der Institutionen und Sammlungen und zum einfacheren Zugang für eine grosse Zahl von Nutzern geleistet.
CHF 10'000

VorlesBar 2016

Die VorlesBar ist eine Lesereihe im Café Frühling an der Klybeckstrasse 69. Talentierte Schreibende bewerben sich über die Website vorlesbar.ch für einen Termin und ein vorgegebenes Thema. Die Initiantin, Julia Schallberger, bietet unentdeckten Schreibtalenten ebenso wie etablierten Autoren eine Bühne, um neue Texte vor Publikum zu präsentieren.
CHF 3'200

Fotosammlung Ruth und Peter Herzog

Die Fotosammlung Ruth und Peter Herzog ist einzigartig in ihrem Umfang und im Spektrum der thematischen Zugänge, die in ihr angelegt sind. Die Sammlung besteht aus ca. 300'000 Einzelaufnahmen und in Alben zusammengefassten Bildern, die sämtliche seit der Erfindung des Mediums verwendeten Techniken repräsentieren und von denen die grosse Mehrheit zwischen 1839 und 1950 entstand. Der Schwerpunkt liegt bei der anonymen Alltagsfotografie. Darunter befinden sich viele einzigartige Werke von bekannten, hoch gehandelten Fotografen des 19. Jahrhunderts. Es ist ein Gewinn für die Region Basel, dass die Fotosammlung durch die Stiftung Jacques Herzog und Pierre de Meuron Kabinett nun aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
CHF 40'000

Basler Stadtbuch

Die Tradition des Basler Stadtbuchs wird weitergeführt und in einem zeitgemässen Medium zukunftsgerichtet gestaltet. Mit der Retrodigitalisierung der historischen Stadtbücher werden 136 Jahre Geschichtsschreibung verfügbar und sichtbar gemacht. Die Form der Datenbank verhilft zu einem schnellen, niederschwelligen Zugang. Das Stadtbuch wird als Gedächtnis der Stadt positioniert und soll somit einen wichtigen Beitrag zur Identitätsfindung unserer Gesellschaft leisten. Es wird Gesprächsstoff bieten und Erinnerungen aufleben lassen. Das neue Stadtbuch wird der Bevölkerung und allen Interessierten digital und kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
CHF 210'000

Totentanz 2016

Der Verein Totentanz veranstaltet im 2016 zeitgleich zur Herbstmesse ein Kulturprojekt zum Themenkomplex Tod und Sterblichkeit. Geplant ist eine grosse Installation des Baselbieter Künstlerpaares Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger im Totentanz-Park, dem ehemaligen Friedhof des Predigerklosters. Der Beitrag hilft ein grosses, öffentlich frei zugängliches und für die breite Bevölkerungsschicht attraktives Kunsthappening zu verwirklichen.
CHF 30'000

Movie Camp 2016

Der Verein Innovative Eye verfolgt mit dem Projekt Movie Camp das Ziel, bei Kindern und Jugendlichen die Lust am Filmemachen zu wecken, mit ihnen Kurzfilme zu drehen und die dazu nötigen Fähigkeiten zu vermitteln. Das Movie Camp fördert damit die kulturelle Entfaltung, die Auseinandersetzung mit der Kultur und das kulturelle Engagement der Jugendlichen.
CHF 5'000

Jukebox

Jukebox ist ein Projekt von Musikbegeisterten für Gleichgesinnte. Ziel ist die Einrichtung einer Infrastruktur für Proben, Auftritte und Veranstaltungen sowie Gemeinschaftsflächen. Entstehen soll ein Ort für Musiker, wo sie sich austauschen, Beziehungen knüpfen, Wissen teilen, zusammenarbeiten und auftreten können. Der Verein unabhängiger Musikerinnen und Musiker Basel hat eine pionierhafte Idee, die eine bestehende Nachfrage decken könnte. Im Rahmen der Entwicklungsförderung ermöglicht und begleitet die CMS einen wichtigen Planungsschritt.
CHF 30'000

Basler Eule 2016

Der jährlich stattfindende Wettbewerb soll deutsch- und fremdsprachige Jugendliche aus der Region Basel dazu animieren, selbst als Schriftstellerinnen und Schriftsteller aktiv zu werden. Der Verein Basler Eule leistet damit einen Beitrag zur Sprach- und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Diese Frühförderung und kompetente Vermittlung von Literatur für das Alter von 9 bis 19 Jahre ist in der Region einmalig.
CHF 22'000

2015

Aufbau einer Informationsplattform zum Umgang mit Künstlernachlässen

Das Pilotprojekt beschreitet einen neuen, nachhaltigen Weg zur Lösung eines aktuellen Themas: eine Informationsstelle soll Kunstschaffenden helfen, einen adäquaten Umgang mit ihren Nachlässen zu lernen und sie zu sensibilisieren, dass sie Dokumentation, Ordnung und Bewirtschaftung selbst an die Hand nehmen. Basel, mit seiner hohen Dichte an Kunstschaffenden ist von der Problematik stark betroffen. Die Informationsplattform wird dem Schweizerischen Institut für Kunst angegliedert.
Für die Jahre 2016 - 2018 je CHF 28'000

Swiss Cultural Challenge Wettbewerb

Die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW initiiert den Swiss Cultural Challenge Wettbewerb, um JungunternehmerInnen im Bereich Design, Kunst und Medien in ihrem unternehmerischen Handeln und Denken zu unterstützen und zu fördern. Der Wettbewerb fördert das interdisziplinäre Zusammenarbeiten, regt zu pionierhaften Projekten an und ermöglicht das Erproben von praxisbezogenem und marktrelevantem Arbeiten.
CHF 30'000

Avenue Wandzeitung

Avenue ist ein Pionierprojekt in der kulturellen Vermittlung von geistes- und sozialwissenschaftlichen Inhalten. Mit der Wandzeitung erproben die Initianten ein neues, niederschwelliges Format für ein breites Publikum. Von Mitte bis Ende Dezember wird die Wandzeitungan 19 ausgewählten Wartezonen im Raum Basel in der Grösse von F12-Plakaten ausgehängt.
CHF 10'000

Kindsköpfe 2016

Herrera Entertainment organisiert im Jahr 2016 die Lesereihe "Kindsköpfe". Die Initiantinnen erarbeiten mit Schauspielern und einer Dramaturgin die Kindergeschichten und kombinieren sie mit anderen Texten. Die Kombination verschiedener Gattungen und Stile bietet Überraschungsmomente und sorgt für unterhaltsame Literaturabende. "Kindsköpfe" ist ein Farbtupfer in der Literaturszene Basels und nicht nur für ein junges Publikum attraktiv.
CHF 5'000

Warteck Museum - neuer Ausstellungsraum

Der Verein Warteck Museum Basel vermittelt seit 2012 die Geschichte der ehemaligen Brauerei Warteck. Im Jahr 2016 zieht der Verein in grössere Räumlichkeiten, die für die Öffentlichkeit besser zugänglich sind und in denen die Sammlung von ungefähr 2'000 Gegenständen professioneller präsentiert werden kann. Mit dem Standortwechsel wird ein weiterer Schritt für eine grössere Öffentlichkeit getan.
CHF 15'000

White Frame

Der Verein White Frame vermittelt Film und Videokunst mit hoher Qualität. Das Projekt vernetzt die relativ kleine Basler Filmszene mit internationalen Akteuren und verhilft der Filmkunst in Basel in den nächsten drei Jahren zu höherer Präsenz. Der aussergewöhnliche Aufführungsort in der St. Alban-Vorstadt trägt zur Anziehungskraft der Veranstaltungen bei.
Für die Jahre 2016 – 2018 je CHF 8'000

Elysium

Die TheaterFalle Basel initiiert ein mehrteiliges interdisziplinäres Theaterprojekt: Elysium ist ein Generationen übergreifendes Panoptikum, welches jene Formen und Inhalte miteinander verbindet, mit denen die TheaterFalle in den letzten Jahren Erfolge gefeiert hat. Die interdisziplinäre Herangehensweise, der professionelle Miteinbezug des Publikums und das in Besitznehmen des öffentlichen Raumes lassen Elysium ein innovatives und prägendes Theaterspektakel werden.
Für die Jahre 2015 – 2017 insgesamt CHF 100'000

Erweiterung "Chnächt"

Die Künstlerin Sandra Knecht beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen "Heimat" und "Identität". Ihre Konzeptkunst hat zum Ziel, Alltägliches zu hinterfragen, zu erforschen und neue Modelle der Wissensorganisation zu entwickeln. Mit der Lancierung des Lokals "Chnächt" an der Uferstrasse wird ihre Forschung erstmals in die Realität übertragen.
CHF 15'000

Kunst der Bedürfnislosigkeit

Der Verein Statt-Theater realisiert ein gewagtes und experimentelles Theaterprojekt, das Laien als spezifische "Experten" in den Theaterprozess partnerschaftlich einbindet und ihr "Expertenwissen" in die Entstehung und Entwicklung einfliessen lässt. Ausgehend von den Tagebüchern von Bruno Manser begibt sich das Theaterstück auf die Spurensuche mit der Frage, wer Bruno Manser ist und war.
CHF 6'200

mimiko 2016

Die Mittwoch-Mittag-Konzerte (mimiko) finden jeweils von Januar bis Juni und von Oktober bis Dezember über den Mittag in der Elisabethenkirche statt. Für die Studierenden der Musik-Akademie Basel bieten sie eine ausgezeichnete Auftrittsmöglichkeit. Lucas Rössner koordiniert die Konzerte und stellt jeweils ein sehr ansprechendes und vielfältiges Programm zusammen. Das Projekt wird neben der CMS durch die Offene Kirche Elisabethen und der Musik-Akademie Basel getragen.
CHF 35'000

Verkehrsdrehscheibe 2016-2018

Der Verein Verkehrsdrehscheibe Schweiz ist die Trägerorganisation der Ausstellung "Verkehrsdrehscheibe Schweiz und unser Weg zum Meer" an der Westquaistrasse 2 im Basler Rheinhafen. Die Ausstellung veranschaulicht die Welt der heutigen Schifffahrt im Verbund mit den anderen Verkehrsträgern wie Schiene, Strasse und Luft. Obwohl das Museum peripher gelegen ist, erfreut es sich eines regen Publikumszuspruchs und es ist dank der interaktiven Stationen besonders für Schulklassen attraktiv.
Für die Jahre 2016-2018 je CHF 30'000

Wintergäste

Der Verein Wintergäste veranstaltet im Frühjahr 2016 sieben szenische Lesungen. Die Reihe wird von einem Dramaturgen thematisch geplant und die einzelnen Lesungen werden mit professionellen Schauspielern durchgeführt. Die spezielle szenische Auseinandersetzung mit Literatur, wie sie bei den Wintergästen stattfindet, ist eine Bereicherung für die Literaturszene Basels.
CHF 10'000

Gartenjahr 2016

Das Gartenjahr 2016 ist eine nationale Kampagne zur Sensibilisierung für Freiräume in urbanen Kontexten. Mit Veranstaltungen in den Merian Gärten und im Park im Grünen soll in Erinnerung gerufen werden, warum die Grün 80 ein so wichtiges Ereignis war, was die Merian Gärten und der Park im Grünen seither geleistet haben und wie wertvoll diese Leistungen sind - und in Zukunft sein werden. Das Projekt ist eine Kooperation der CMS mit ICOMOS, BSLA und SLA.
CHF 90'000

Lyrik im Od-Theater

Das Od-Theater ist eine der traditionsreichsten und engagiertesten Spielstätten für Lyrik in allen Varianten: Es sind 8 Veranstaltungen geplant. Das Programm schafft dabei stets sinnvolle und spannende Bezüge zu regionalen Autoren und Themen.
CHF 3'000

Lasso Magazin Nr. 7

Das Literaturmagazin Lasso ist eine wertvolle Plattform für die literarischen Experimente der regionalen Autoren und Autorinnen und Kunstschaffenden. Es ist hochwertig produziert und inhaltlich eigenständig. Die Förderung von Lasso bedeutet eine sinnvolle Förderung des literarischen und künstlerischen Nachwuchses auf dem Weg zur Professionalisierung.
CHF 4'000

Geschichte der Basler Chemie

Seit 2011 läuft unter der Herausgeberschaft von Beat von Wartburg und Georg Kreis das Publikationsprojekt "Die Geschichte der Chemisch-Pharmazeutischen Industrie Basels". Ziel der historischen Forschung ist es, die Geschichte und die Genealogie der Firmen, die im Bereich Farben, Chemie und Pharma tätig waren und sind, aufzuarbeiten. Es sollen aber auch andere Aspekte von verschiedenen Autorinnen und Autoren beleuchtet werden, so z.B. die Beziehung der Chemischen Industrie zur Stadt Basel oder die Umweltproblematik (Stichwort Schweizerhalle). Bisher ist es noch nicht gelungen, einer breiten Öffentlichkeit die Geschichte jener Industrie näher zu bringen, welche die Stadt seit über 100 Jahren massgeblich prägt und der Basel seinen Reichtum zu verdanken hat. Die umfangreiche zweibändige Publikation zur Geschichte der Basler Chemie wird diese Lücke schliessen. Kulturgeschichte bildet ein Schwerpunkt im Verlagsprogramm des CMV.
CHF 210'000

Cartoonmuseum Basel - Nachlass Hans Geisen

Der Nachlass des Schweizer Karikaturisten Hans Geisen ist ein wichtiges kulturgeschichtliches Zeugnis. Das Cartoonmuseum Basel holt das Werk des langjährig geschätzten Basler Zeichners, Zeitzeugen und Kommentator des städtischen, regionalen und weltpolitischen Geschehens in seine Heimatstadt, um es für nachfolgende Generationen zu sichern. Seine zum allergrössten Teil nicht an tagesaktuelle politische Themen gebundenen und deshalb universellen gesellschaftlichen Kommentaren (Krieg allgemein, Kalter Krieg, Umweltbewegung der 1980er-Jahre, Armut, Alter, Integration) stellen ein aus historischer wie künstlerischer Sicht bedeutendes Werk dar.
Mit der geplanten Aufarbeitung des Nachlasses des Basler Karikaturisten Hans Geisen wird nicht nur ein wichtiges Kulturgut gesichert, sondern dieses der Gesellschaft und der Forschung langfristig zugänglich gemacht.
CHF 80'000

Erschliessung des Archivs der Haefely & Cie. AG, Basel

Die Firma Haefely war ein privat gehaltenes, mittelgrosses Unternehmen, das sich durch Forschungsstärke und Produktinnovationen in einem Markt halten konnte, in welchem Basler Unternehmer sonst keine Rolle spielten. Das Schweizerische Wirtschaftsarchiv (SWA) hat das Firmenarchiv übernommen, da der Bestand für die Geschichte des Wirtschaftsstandorts Basel und für die Schweizer Elektroindustrie beutend ist. Mit dem Beitrag der CMS wird der Bestand der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und gute Voraussetzungen für die Erforschung des Bestandes geschaffen.
CHF 28'000

Uferbox+

Der Verein Uferbox+ errichtet auf dem Gelände des Holzpark Klybeck einen dreiteiligen Gebäudekomplex bestehend aus Atelier, Lager und Ausstellungsraum. Der Verein möchte Kunst- und Kulturbegegnungen fördern, Schaffensprozesse anregen und die Präsentation von handwerklichem und künstlerischem Schaffen ermöglichen. Die Uferbox+ ist als niederschwelliges Do-it-yourself-Projekt für den Standort im Holzpark Klybeck sehr gut geeignet, sie möchte ein breites Zielpublikum erreichen und bietet gezielte Angebote für Schulen, soziale Institutionen, Pensionierte etc. an.
CHF 10'000

SWIKOS Kurzfilmfestival 2015

Der Verein Swiss Kos Art zeigt und prämiert 14 Kurzfilme von jungen Filmschaffenden aus der Schweiz und aus dem kosovarischen und albanischen Kulturkreis.
CHF 7'500

Offcut 2015-2016

Offcut ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Zweck der Planung, Realisation und Führung eines Materialmarktes für kreative Wiederverwertung im Raum Basel. Offcut sammelt, lagert und verkauft gewöhnliche und ungewöhnliche Gebrauchtmaterialien, Produktionsüberschüsse und Reste und macht diese für Kulturschaffende, SelbermacherInnnen und PädagogInnen wieder nutzbar. Der Beitrag hilft Offcut das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.
Für die Jahre 2015 und 2016 insgesamt CHF 64'000

Projekt CCCC - Fluxdock

Das Projekt wird von der iart AG mit Sitz in Basel initiiert und hat Pioniercharakter. Auf unterschiedlichen Ebenen (digital wie auch physisch) ermöglicht das Projekt das interdisziplinäre Zusammenarbeiten der unterschiedlichen Teilbranchen, fördert die Vernetzung der Branche untereinander und generiert damit Innovation. Es geht von zeitgemässen Formen und Ansätzen der interdisziplinären Zusammenarbeit aus und bietet dafür Methoden, Arbeitstools und Know How. Das Projekt hat grosse Hebelwirkung, da die digitalen wie physischen Ebenen allgemein zugänglich sind, vielen Kreativwirtschaftsunternehmen günstig zur Verfügung gestellt werden und somit die Szene allgemein gestärkt wird.
CHF 100'000

Dreispitz-Schnitzeljagd

Der Dreispitz ist ein wichtiges Gebiet für die CMS. Er dient der Ertragserwirtschaftung und bietet grosse Möglichkeiten städtebaulicher Entwicklung. Mit dieser Entwicklung entsteht auch eine neue Dreispitz-Identität. Das Projekt bietet Besuchern wie Benutzern des Areals neue Perspektiven auf den Dreispitz und leistet damit einen Beitrag an die Wahrnehmung des Quartiers. Die Form der Schnitzeljagd spricht ein breites Zielpublikum an. In den geplanten Rundgängen soll das spannende Nebeneinander verschiedener Nutzungen sicht- und erlebbar werden. Der Fokus ist dabei neben den Kreativen und Studierenden in grossem Masse auf das Gewerbe und die Industriebetriebe gerichtet.
CHF 35'000