Medienmitteilung

Das Basler Stadtbuch geht online

Das einst gedruckte Basler Stadtbuch hat sich zur frei zugänglichen digitalen Online-Plattform baslerstadtbuch.ch entwickelt.

Die einzige Konstante ist der Wandel. Dieser Satz gilt zweifellos auch für das Basler Stadtbuch. Nach langen und intensiven Vorbereitungsarbeiten wird Anfang Mai 2017 ein eigentlicher Paradigmenwechsel erfolgen, denn dann wird das Basler Stadtbuch zu einer Online-Plattform mutieren. Mit aktuellen Dossiers in Wort und Bild, Ton und Film werden Themen beleuchtet, welche die Stadt bewegen. Daneben stehen sämtliche 136 Jahrgänge des Stadtbuchs retrodigitalisiert zur Verfügung. Damit führt die Christoph Merian Stiftung (CMS) die bis 1879 zurückreichende Tradition von Jahrbuch, Stadtbuch und Chronik als Service public in eine neue Zukunft.

Das Basler Stadtbuch hat eine lange Tradition. Tradition hat auch die CMS in der Rolle des weissen Ritters. Seit 1973 ist die Stiftung für das Basler Stadtbuch engagiert. Hätte die CMS es damals vor über vierzig Jahren nicht übernommen, wäre es zweifellos gestorben. Und auch vor etwas mehr als zwei Jahren ist die CMS vor der Frage gestanden, ob und wie sie das Basler Stadtbuch vor dem baldigen Exitus retten soll und kann. Erneut entschied sich die Stiftung nicht nur für lebensverlängernde Massnahmen, sondern leitete mit einer eigentlichen Frischzellenkur den Fortbestand der Publikation ein.

Die Stiftung wird künftig auf die digitale Schiene setzen und hat das Stadtbuch gleich auf mehreren Ebenen modernisiert. Zum einen sind alle bisherigen 136 Ausgaben, insgesamt rund 41 000 Druckseiten, digital erfasst worden. In die neue Plattform wurde auch die Basler Chronik mit ihren mehr als 30 000 Einträgen integriert, die seit 1882 das städtische Leben chronologisch in Kurzform dokumentiert. Für sämtliche bisherigen Stadtbücher und Chronikeinträge besteht die Möglichkeit zur Volltextsuche, nach verschiedenen Kriterien abrufbar und auch für Suchmaschinen zugänglich. Gleichzeitig verpasste die CMS dem Stadtbuch eine inhaltliche Frischzellenkur. Künftig wird die Redaktion – unterstützt von einem vierköpfigen Beirat – ausgewählte Autorinnen und Autoren zu etwa zwölf stadtrelevanten Themen pro Jahr zu Wort kommen lassen. Die als PDF-Dateien abrufbaren Dossiers werden mit Fotostrecken und in Zusammenarbeit mit den Basler Medien auch mit weiterführenden Presseartikeln, Audio- und Video-Dateien angereichert. Über soziale Medien sollen die Themen zusätzlich kommuniziert und weiterführende Debatten angestossen werden.

Das einst gedruckte Basler Stadtbuch hat sich damit zur frei zugänglichen digitalen Online-Plattform baslerstadtbuch.ch im Sinne eines Service public weiterentwickelt.

Weitere Auskünfte
Carlo Clivio, Christoph Merian Stiftung, Leiter Kommunikation a. i., 061 226 33 36

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