Christoph & Margaretha Merian

Christoph und Margaretha Merian haben sich ein Leben lang für Basel eingesetzt. Das Vermögen des Ehepaars wirkt bis heute in der von ihnen gewollten Stiftung nach.

Christoph Merian (1800–1858) entstammte einer patrizischen Basler Familie. Entgegen der Familientradition – sein Vater war erfolgreicher Kaufmann – widmete er sich der Landwirtschaft. In späteren Jahren gelangte er als einziger Erbe seiner Eltern und durch geschickte Vermögensverwaltung zu grossem Reichtum. Das Leben von Christoph Merian und seiner Frau Margaretha, geb. Burckhardt (1806–1886), war von tiefer Frömmigkeit und sozialem Verantwortungsbewusstsein geprägt. Gemeinsam unterstützten sie eine Vielzahl gemeinnütziger Werke. Der kinderlose Christoph Merian setzte seine Ehefrau und nach ihr die Stadt Basel zu seinen Haupterben ein.

Die im Jahr 2011 im Christoph Merian Verlag erschienene Biografie verortet Christoph und Margaretha Merian in den Zusammenhängen der Geschichte Basels im 19. Jahrhundert und behandelt das Stifterpaar als Grundbesitzer und Investoren, Stadt- und Staatsbürger, Philanthropen und Kirchenstifter.

Christoph Merian (1800–1858)
Christoph Merian (1800–1858)
Margaretha Merian (1806–1886)
Margaretha Merian (1806–1886)